In Zusammenhang mit dem Auftreten von Verdachts- und Erkrankungsfällen mit dem Corona-Virus Covid-19 empfiehlt das Ordinariat der Diözese Feldkirch in Absprache mit den Gesundheitsbehörden des Landes Vorarlberg entsprechende Hygienemaßnahmen.

Nachdem es auch in Österreich zum Auftreten von Verdachts- und Erkrankungsfällen mit dem Corona-Virus Covid-19 gekommen ist, ist auch das Bewusstsein für vorbeugende Hygienemaßnahmen gestiegen. Aus diesem Grund empfiehlt Generalvikar Hubert Lenz den Pfarren in Vorarlberg – ähnlich wie in anderen österreichischen Diözesen –  bis auf weiteres folgende Maßnahmen:

  • das Weihwasser in den Weihwasserbecken häufig zu wechseln bzw. gänzlich zu entfernen;
  • in den Gottesdiensten den Friedensgruß nicht durch Handreichung, sondern durch Zunicken oder Verbeugen zu geben;
  • die Kommunion nur in die Hand (und nicht in den Mund) zu reichen und davor im Gottesdienst darauf hinzuweisen. Wird die Kommunion – etwa bei Konzelebration – unter beiderlei Gestalten empfangen, wird Eintauchen empfohlen.
  • die Kollekte erst am Ende des Gottesdienstes beim Ausgang einzuheben.

Darüber hinaus sollten, wie auch sonst, die selbstverständlichen hygienischen Grundregeln eingehalten werden. Dazu zählen:

  • Wer krank ist, sich krank fühlt oder bei wem der Verdacht auf Erkrankung besteht, soll auf die Teilnahme an Gottesdiensten verzichten und keine liturgischen Ämter und Dienste ausüben.
  • Personen, die die Kommunion austeilen, waschen bzw. desinfizieren vor dem Austeilen die Hände.
  • Die Tücher zur Reinigung von Kelchen und Schalen sowie für die Händewaschung sollen nach jedem Gottesdienst gewaschen werden. Auch die Türklinken mögen regelmäßig gereinigt werden.

Diese Maßnahmen sind mit den Gesundheitsbehörden des Landes Vorarlberg abgesprochen und von diesen ausdrücklich empfohlen.

Generalvikar Hubert Lenz bittet alle für Kirche und Gottesdienst Verantwortlichen, in jedem Fall sensibel mit diesen vorbeugenden Empfehlungen umzugehen, sodass Ängste nicht unnötig geschürt werden.