Neue Kurzspielfilme für den Einsatz in Mittelschule und Oberstufe

Die Herberge2Die Herberge

Eine wahre deutsche Geschichte: Schwäbische Rentner im Wanderurlaub verirren sich und finden einen Gasthof. Ein komischer Ort, die Rentner sind verunsichert. Aus gutem Grund: Der Gasthof ist ein Flüchtlingsheim. Das bemerken die Gäste zunächst aber gar nicht, denn sie werden bestens bewirtet. Erst als sie die Rechnung verlangen, kommt die Wahrheit ans Licht. Den Kurzfilm begleiten eine Making-Off-Dokumentation sowie ein kurzer Social-Spot.
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PonyhofPonyhof

Die 8-jährige Emma liebt das Computerspiel "Pony Place" und verbringt Stunden damit, ihre virtuellen Pferde zu versorgen. Als sie mit ihren Eltern in den Urlaub fährt, sprechen diese ein klares Computerspiel-Verbot aus. Schweren Herzens gibt Emma das Tablet ab und bittet ihre Oma darum, sich um die virtuelle Pony-Farm zu kümmern. Natürlich möchte diese ihrer Enkelin den Gefallen tun und willigt ein. Allerdings gestaltet sich die Aufgabe schwieriger und auch sehr viel zeitaufwändiger als erwartet, denn die Pferde machen nicht nur eine Menge Dreck, sondern können auch krank werden… Zum Film (online)

SchwarmSchwarm

Der zwölfjährige Leon hängt mit einer Gruppe von Jungs beim Dosenschießen ab. Als er auch schießen will, erlaubt ihm der Anführer, einen Schuss abzufeuern – aber nur, wenn er auf einen Vogel schießt. Hin- und hergerissen zwischen Moral und Wunsch nach Anerkennung schießt Leon. Doch die Folgen des Schusses verändern Einiges...Eine Mutprobe als ethische Dilemmasituation. Zum Film (online)

Fabrizios erstes MalFabrizios erstes Mal

Der 14-jährige Fabrizio fiebert dem ersten Mal mit seiner Freundin Nadia entgegen. Aber wo soll es passieren? Romantisch soll es sein und vor allem ungestört. Mit seinen Freunden schmiedet Fabrizio einen ausgefallenen Plan. Gemeinsam erstehen sie ein altes Auto und verwandeln es zu einem heimlichen Liebesnest. Humorvoll und ungezwungen stellt Regisseur Mariano Biasin die ersten sinnlichen Erfahrungen der Teenager den ambivalenten Erziehungsüberlegungen der Eltern gegenüber. Zum Film (online)

Kann ja noch kommenKann ja noch kommen

Im Grunde ist der Termin nur noch eine Formsache. Die junge Mutter hat ihr Einverständnis längst gegeben, die Adoptiveltern haben das Kind schon bei sich aufgenommen. Was lediglich noch fehlt, ist die Unterschrift des Vaters. Doch der will nicht. Es ist doch schließlich auch sein Kind. Und sie wollen ihm einfach das Recht nehmen, Vater zu sein. Alle werfen ihm vor, doch gar kein Vater sein zu wollen. Aber vielleicht kann das ja noch kommen. Vier Hauptfiguren in 15 Minuten auf intensive und glaubwürdige Weise aufeinandertreffen zu lassen – dieses Kunststück gelingt Regisseur Philipp Döring in seinem Kurzspielfilm. Dabei sind es vor allem die kleinen Gesten und Blicke, die für die Spannung sorgen und den Zuschauer nie in Sicherheit wiegen. Denn bis zum Schluss ist nicht klar, wie die Situation aufgelöst wird. Zu dieser stimmungsvollen und dichten Atmosphäre trägt auch die Leistung der Schauspieler bei, die allesamt glaubhaft eine Situation verkörpern, in der alle zuviel zu verlieren haben. Und in der es kein Richtig oder Falsch gibt. Auf den Punkt inszeniertes Kurzfilmdrama. (FBW) Zum Film (online)