In verschiedenen Formen werden Frauen und Männer für einen liturgischen Dienst ausgebildet und dafür mit einem entsprechenden Dekret offiziell beauftragt. Für die Abwicklung der Ansuchen haben wir die Vorlagen neu aufgelegt und die Abwicklung der Ansuchen vereinfacht.

Lektorinen, Kommunionhelferinen, Leiterinen von Beerdigungen und Wortgottesfeiern, Kantorinen, Ministrantinen, Organistinen, Mesnerinen - viele Frauen, aber auch Männer stellen sich in den Pfarrgemeinden für einen liturgischen Dienst zur Verfügung. Sie folgen damit dem Aufruf des zweiten Vatikanischen Konzils, dass Getaufte aktiv an der Liturgie teilnehmen sollen - und dies in verschiedensten Formen möglich ist.

Wertschätzung und Auftrag

Neben einer guten Aus- und Weiterbildung ist die explizite Beauftragung für liturgische Dienste von Frauen und Männern ein wichtiges Anliegen. Auf diese Weise bringen wir Wertschätzung, Dankbarkeit und Legitimation für die entsprechenden Aufgaben vieler Frauen und Männer zum Ausdruck. Neben einer offiziellen Beauftragung in Anwesenheit der Gemeinde ist für viele Ehrenamtliche auch die schriftliche Bestätigung ein wichtiges Zeichen der Anerkennung. Wir haben das Erscheinungsbild dieser Bestätigungen aufgewertet und informieren Sie heute über die neu geltenden Regelungen zu Ansuchen für Beauftragungen in unserer Diözese.

Für Lektorinnen und Lektoren braucht es keine gesonderten Ansuchen an die Diözese. Eine Schulung kann über das Liturgiereferat der Diözese Feldkirch angefragt werden und auch vor Ort organisiert werden. Die Beauftragung erfolgt durch den Pfarrer.
Eine Vorlage für die Bestätigung können Sie hier herunterladen und entsprechend für Ihre Pfarre angepassen: Beauftragung für den Lektorendienst

Der Dienst als Kommunionhelferin und Kommunionhelfer ist unbefristet und kann vom Pfarrer mit Beilage der Teilnahmebestätigung eines Kurses über dieses Ansuchen beim Pastoralamt angesucht werden: Ansuchen um Beauftragung für den Kommunionhelferdienst

Die Leitung von Wortgottesfeiern wird in der Regel für 5 Jahre ausgestellt. Ausbildungskurse werden vom Liturgiereferat auf Anfrage regional organisiert und durchgeführt. Mit der Teilnahmebestätigung kann der Pfarrer um eine bischöfliche Beauftragung für diesen Dienst ansuchen. Eine Verlängerung kann jederzeit formlos über das Pastoralamt beantragt werden. Hier das Ansuchen um die Beauftragung zur Leitung von Wortgottesfeiern.

Der Dienst für die Leitung von Beerdigungen wird auch für 5 Jahre ausgestellt. Ein erster Kurs für haupt- und ehrenamtliche BegräbnisleiterInnen wird im November 2020 abgeschlossen. Für das Ansuchen braucht es auch hier die Teilnahmebestätigung und das enstprechende Ansuchen um die Beauftragung zur Leitung von Beerdigungen.

Alle Ansuchen werden über das Pastoralamt der Diözese abgewickelt. Die bischöfliche Beauftragung erfolgt dann durch ein schriftliches Dekret, das der Pfarre zugeschickt wird. In der Pfarre soll dann die entsprechende Beauftragung in einem Gemeindegottesdienst bekannt gegeben werden und die beauftragte(n) Person(en) mit einem Segensritual gesendet werden.