Seelsorge im Krankenhaus

Zeit und Raum
für Dich
für mich
für uns

Diese schlichten Worte beschreiben vielleicht am besten die Arbeit der Seelsorgerinnen und Seelsorger in den Krankenhäusern Vorarlbergs. Als eine der wenigen Berufsgruppen in einem immer stärker getakteten und durchstrukturierten Tagesablauf eines Spitals haben die Seelsorger/innen Zeit, für die Menschen und ihre Anliegen da zu sein. Sie bringen Zeit mit und eröffnen einen Raum, wo diese Anliegen zur Sprache gebracht werden können.

Ein Aufenthalt im Krankenhaus kann an tiefe Fragen des Daseins rühren: Unsicherheit, Ängste, Leid, Schmerzen, Endlichkeit, Grenzen.
Hier können die SeelsorgerInnen Begleitung, Rat, Hilfe anbieten: durch ein Gespräch, einen Segen, Versöhnung, Kommunion, Krankensalbung, Gottesdienste. Durch das Angebot zu Begegnung und Gespräch wollen die Seelsorgerinnen und Seelsorger Leid und Freude teilen, menschliche Nähe vermitteln und Trost spenden, Hoffnung geben und Mut machen, Veränderungen unterstützen und Horizonte eröffnen. Dies geschieht in vielfältigen Formen des Gesprächs, in Zeichen, Ritualen und Gesten. Es kann aber auch bedeuten, eine Situation mit den Betroffenen schweigend auszuhalten.

Das Team der Krankenhausseelsorgerinnen und -seelsorger möchte Sie in folgenden Einrichtungen gut begleiten:

LKH Feldkirch
LKH Rankweil
LKH Bregenz
LKH Hohenems
LKH Bludenz
KH Dornbirn
KH Maria Ebene
Nachsorgestation Maria Rast

Eine wichtige Stütze für die Seelsorge sind ehrenamtlich tätige Hospizbegleiterinnen. Sie begleiten in nächtlichen Sitzwachen Schwerkranke und Sterbende und lassen sie spüren, dass sie nicht alleingelassen sind. Das ist oft auch für Angehörige eine wichtige Entlastung. Die Nachfrage nach diesem Dienst zeigt deutlich die Sehnsucht mancher kranker und sterbender Menschen nach Zuwendung und Nähe. Diese Frauen sind für ihren Dienst eigens ausgebildet und regelmäßig betreut. Gerne vermitteln die zuständigen SeelsorgerInnen auf Wunsch einen Kontakt.

„Am Ende der Suche und der Frage nach Gott steht keine Antwort,
sondern eine Umarmung“
Dorothee Sölle