Das Zeugnis in der Hand, den Lehrgang zur Katholischen Religionspädagogik erfolgreich absolviert, startklar für den Schulbetrieb - aber was sagen die Absolvent/innen des KPH-Lehrgangs rückblickend? Hat es sich gelohnt? Übrigens, für alle Interessierten startet im Herbst 2018 ein neuer, berufsbegleitender Lehrgang an der KPH in Feldkirch.

Miriam Giesinger


Wie ich auf die Idee gekommen bin, diesen Lehrgang zu machen?

Gott ist der Mittelpunkt in meinem Leben. Deshalb will ich auch, dass meine Kinder in der Schule diesen liebenden Gott kennenlernen.

Was ist mir in dieser Zeit wichtig geworden?
Religion ist ein unentbehrliches Fach. Die Kinder lieben es. Es gibt so viel zu lernen.

Warum ist es mir wichtig Religion an der Schule zu unterrichten?
Weil Kinder ein Recht darauf haben, Gott kennenzulernen. In vielen Familien hören die Kinder nichts mehr von Gott. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Kinder richtig hungrig und wissbegiereig sind, was den Glauben angeht. Vor allem sind sie noch offen. Sie haben das Leben vor sich und sollen durch dieses Leben nicht alleine gehen müssen, sondern mit dem Wissen, dass Gott an ihrer Seite ist, einen Plan der Liebe für sie hat und ihr Glück will.

 

Nadine Märk


Wie ich auf die Idee gekommen bin, diesen Lehrgang zu machen?

Mir hat der Religionsunterricht während meiner eigenen Schulzeit immer sehr gut gefallen. In der Volksschule hatte ich einen Religionslehrer, der mich sehr inspiriert hat. Da ich später auch die Ministrantengruppe meiner Heimatgemeinde übernahm, bemerkte ich, dass mir religiöse Übungen mit Kindern sehr gut gefallen und dass ich mich in diesem Bereich gerne vertiefen würde.

Was ist mir in dieser Zeit wichtig geworden?
Im Lehrgang habe ich vor allem gelernt, dass es nicht auf alle religiöse Fragen die eine richtige Antwort gibt. Wir haben über viele interessante Inhalte gesprochen und viel diskutiert. Besonders die Diskussionen und die spirituellen Übungen haben mich zum Nachdenken und Reflektieren gebracht.

Warum ist es mir wichtig Religion an der Schule zu unterrichten?  
Der Religionsunterricht bietet eine schöne Abwechslung zu den literarischen Schulfächern. Die Kinder können sich selbst einbringen und können sich frei fühlen alle Gedanken mitzuteilen. Der Religionsunterricht kann den Kindern Kraft in schweren Zeiten geben und sie können sich selbst entfalten und sich ihrer Persönlichkeit bewusst werden.

Abschließend
Besonders gut hat mir das Praktikum an der VS Götzis Markt gefallen. Ich konnte alles Gelernte umsetzen und habe sehr viel dazu gelernt. Nun fühle ich mich bereit, in meine Karriere als Religionslehrerin zu starten.

 

Nicole Kögl


Wie ich auf die Idee gekommen bin, diesen Lehrgang zu machen?

Religion war bereits in meiner Kindheit und Jugend ein sehr wichtiges Thema, ein Mutmacher und ein Kraftanker. Ich möchte das Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit, das Wissen, nicht alleine zu sein, mit den Kindern teilen und ihnen in dieser schnelllebigen Zeit etwas geben, das Halt und Ruhe gibt. Die Möglichkeit, den Lehrgang zu machen, habe ich deshalb sehr schnell ergriffen und meinen Traum verwirklicht.
 
Was ist mir in dieser Zeit wichtig geworden?
 Religion ist ein Unterrichtsfach, bei dem es keinen Stoffdruck gibt, keine Noten und keinen Druck von Eltern oder Schulleitung. Im Praktikum durfte ich erleben, wie sehr es die Kinder genossen haben, zur Ruhe kommen zu dürfen und ihren Sorgen, Wünschen und Hoffnungen Platz zu geben.