Pfr. Konrad blickt auf sein 50-jähriges Priesterjubiläum zurück. Er wünscht sich dabei kein großes Aufheben um seine Person.

„Für das Vergangene ‚danke‘, für das Kommende ‚ja‘„ - mit diesen Worten resümiert Pfarrer Konrad Natter sein 50-jähriges, goldenes Priesterjubiläum. Pfr. Natter wurde am 28. Mai 1971 zum Priester geweiht und verbrachte seine ersten Jahre in Feldkirch St. Nikolaus. Von den Jahren 1974 bis 1985 folgten dann verschiedene Aufenthalte als Präfekt im Marianum (1974 - 1976), als Kaplan in Hörbranz (1976 - 1978), als Kooperator in Matrei in Osttirol (1978 - 1982) und als Pfarrprovisor in St. Veit in Defereggen, bevor er 1985 Pfarrer in Riezlern wurde.

Lange Jahre

Im Kleinwalsertal diente bzw. dient er dann bis zu seiner Pensionierung 2017 und darüber hinaus, was ihn bisher mit 32 Jahren im Dienste der Pfarrgemeinde zum längstdienendsten Priester in Riezlern machte. Wie Pfr. Natter seinem Nachfolger Pfr. Edwin Matt mitteilte, habe er in den vielen Jahren nach bestem Wissen und Gewissen dem Herrgott gedient. Das Bild des „guten Hirten“ sei sehr zutreffend für Pfarrer Natter, meinte auch Dr. Herbert Fritz, Vertreter des Pfarrkrichen- und Pfarrgemeinderates, in seiner Laudatio zum 40-jährigen Priesterjubiläum vor zehn Jahren.
Pfarrer Natter führte seine Pfarrgemeinde nicht als „Machertyp, der alles mit Machtworten regelt“, sondern als unauffälliger und schlichter Mensch des leisen Tons. Pfarrer Natter schrieb zu seinem 40-Jahre-Jubiläum im KirchenBlatt: „Dankbarkeit empfinde ich allen gegenüber, die auch einem Priester Suchbewegung gestatten, Fehler verzeihen und von ihm Heiligkeit erwarten nicht mehr oder weniger als von sich selbst!“

Vieles erlebt

Wie vonseiten der Gemeinde berichtet wird, wurde in den 32 Jahren auch vieles vorangebracht - etwa die Erneuerung des Kirchdachs, der Fassade und des Geläuts sowie die Grundsanierung der altehrwürdigen Behmann-Orgel. Auch zwei Jubiläen wurden in der Ära Natter gefeiert - 100 Jahre Pfarrkirche Riezlern und 500 Jahre Pfarre Riezlern.

(aus dem Vorarlberger KirchenBlatt Nr. 25 vom 24. Juni 2021)