Grußwort von Bischof Benno Elbs zur Dreikönigsaktion 2020

Tausende Kinder und Jugendliche sind in diesen Tagen von Tür zu Tür unterwegs. Mit ihren Liedern und Gebeten bringen die Sternsingerinnen und Sternsinger am Beginn des neuen Jahres den weihnachtlichen Segen in unsere Häuser und bitten zugleich, auf die Armen nicht zu vergessen.

Die Sternsingeraktion erinnert uns daran, dass es Zukunft für die Welt nur geben kann, wenn wir das Miteinander über das Gegeneinander stellen und den Schrei nach Hilfe nicht an uns abprallen lassen. Wie wir mit den Armen umgehen, wird für das Schicksal der Welt entscheidend sein. „Lassen wir die Armen nie allein“, erinnert uns Papst Franziskus immer wieder.

Die ersten Tage des neuen Jahres sind auch eine Zeit des Segnens. Segen zu empfangen, bedeutet: das Leben unter das Vorzeichen der Liebe Gottes zu stellen. Dieses Vorzeichen des Segens gibt uns Kraft und Halt in schwierigen Situationen. Für das neue Jahr wünsche ich uns die zwei Dinge, die die „Heiligen drei Könige“ in unsere Häuser tragen: ein solidarisches Miteinander, das die Armen ins Zentrum stellt; und den Segen Gottes, der uns auch durch das Jahr 2020 begleiten möge.

Ionian  + Benno Elbs

(aus dem Vorarlberger KirchenBlatt Nr. 1 vom 2. Jänner 2020)