15 Frauen und Männer wurden am 21. April von Bischof Benno gefirmt. Sie waren die ersten, die den Firmkurs für Erwachsene absolviert hatten. Ihr Erwachsen-Sein gab der Feier im Feldkircher Dom eine besondere Atmosphäre.

Patricia Begle

Mit einer herzlichen Begrüßung samt Begrüßungstrunk wurden die Firmkandidaten und ihre Familien und FreundInnen am Domplatz empfangen. Der Ablauf wurde noch geprobt, letzte organisatorische Fragen geklärt. Dann begann der Firmgottesdienst. "You are the top of the world" ließ das Frauenquartett "stimm.art" mehrstimmig erklingen und verwies damit schon auf den Inhalt der Feier: Liebe verändert. Den Blick auf die Welt, das Lebensgefühl - sie erfüllt alles mit Freude.

Erwachsenenfirmung

Die Besonderheit der Firmung lag einerseits im Alter der Firmkandidat/innen, das dem Geschehen eine andere Ernsthaftigkeit verlieh. Andererseits waren acht Kandidaten aus Iran und Afghanistan - sie waren vom Islam konvertiert, hatten im Christentum eine frohe Botschaft entdeckt. Schon während des Vorbereitungskurses hatte ihre Präsenz und die Fragen, die sie mitbrachten, die Auseinandersetzung mit dem Glauben vertieft. Im Gottesdienst brachten sie sich wie die anderen ein - im Lesen der Lesung (in persischer Sprache) und der Fürbitten sowie beim Gabengang.

In seiner Predigt verwies Bischof Benno auf zwei jener Farben, die in seinem Bischofsstab verarbeitet sind. Auf das Gelb und das Rot. Das Gelb stehe für Glauben und Zugehörigkeit, so der Bischof. Die FirmkandidatInnen können darauf vertrauen, dass Gott ihr Leben begleite - egal wohin es führe. Er gehe mit. Die Farbe Rot stehe für das Martyrium, für das Ablegen des Zeugnisses. Er ermunterte die Firmlinge, sich für das Gute zu entscheiden, jeden Augenblick bewusst zu leben und ihn mit Liebe zu füllen.