Das Projekt besteht aus zwei großen Schritten: dem Blick in die Gegenwart und dem Blick in die Zukunft. Die zweite Phase geschieht in Form einer Zukunftskonferenz, die auch das Kernstück des Prozesses bildet.

In einer ersten Phase beschreiben alle drei Pfarren Lustenaus, was sie heute ausmacht: wie Kirche gelebt wird, wo Schwerpunkte gesetzt werden, wo sie ihre Stärken sehen, wie Menschen auf Sakramente vorbereitet und diese gefeiert werden, wie Menschen in besonderen Situationen begleitet werden ....
Wir wollen sehen, was allen Pfarren gemeinsam wichtig ist, aber auch Unterschiede in den Schwerpunktsetzungen erkennen. Vielleicht gelingt es den Pfarren, ein je eigenständiges Profil zu entwickeln. So soll ein Bild zusammengetragen werden, wie sich Kirche in Lustenau heute präsentiert.

In der zweiten Phase des Projektes wollen wir dann miteinander klären, wie Kirche auch in Zukunft gut für die Menschen in Lustenau da sein kann. Was muss im pfarrlichen und kirchlichen Leben unbedingt erhalten werden? Was ist aber mittlerweile vielleicht überholt und bedarf der Änderung? Wie können wir Menschen wieder neu erreichen, die sich von der Kirche entfernt haben? Welche Strukturen sind dazu hilfreich? Wie gehen wir mit den knapper werdenden personellen und finanziellen Ressourcen um? Wo setzen wir sie ein?

Damit der Prozess gelingt und ein Zukunfstbild der Kirche entworfen wird, das für viele tragfähig ist, sind alle Menschen in Lustenau eingeladen, sich an dem Prozess zu beteiligen.