Der CO2-Rechner verrät, wie es um Ihren umweltbewussten Lebensstil bestellt ist.

Eh klar, Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind wichtig für Sie, und Sie leben dementsprechend. Doch ist dem wirklich so, haben Sie das schon mal getestet? Oder vielleicht – so denken Sie – ist ihr Lebensstil gar nicht besonders klima- und umweltfreundlich, doch in Wahrheit ist es gerade andersrum?

Mit dem CO2-Rechner des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit finden Sie ganz einfach heraus, wie es um Ihre C02-Bilanz steht (hier geht es zum CO2-Rechner). Er testet Ihre Gewohnheiten in den Bereichen Wohnen, Konsum und Mobilität. Wenn das Ergebnis nicht so grün wie gewünscht ausfällt, gibt es Tipps, wie das verändert werden kann. Denn etwas ist klar: Jede/r einzelne kann dazu beitragen, die Klimakrise zu bekämpfen.

So nicht!

Aber: Jede/r alleine reicht bei Weitem nicht. Stark gefragt sind auch Politik und Wirtschaft. Anlässlich der soeben stattfindenden Klimakonferenz in Wien forderte die Katholische Jugend Österreich (KJÖ) einen grundlegenden Wandel in der Klimapolitik. Mut und erste Schritte wünschte sich KJÖ-Vorsitzende Magdalena Bachleitner von Wirtschaft und Politik. Das Klimathema könne nicht mehr auf die lange Bank geschoben werden: „Wir rasen im Hochgeschwindigkeitszug auf eine Katastrophe zu“, warnte sie.  

Weiters müsse die Klimapolitik auch für soziale Gerechtigkeit sorgen. „Die industrialisierten Länder tragen die Hauptverantwortung im Kampf gegen den Klimawandel. Dieser ist vielfach existenzbedrohend für die Ärmsten dieser Welt", erinnerte die Vorsitzende.

Greta Thunberg in Wien

Sehr freute sich Bachleitner darüber, dass Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg beim Klimaprotest am vergangenen Freitag, 31.05., in Wien teilgenommen hat. Der jungen Schwedin sei es gelungen, (junge) Menschen auf der ganzen Welt zu mobilisieren. Zudem habe Thunberg es geschafft, dem Kampf für eine bessere Klimapolitik ein Gesicht zu geben.

Kämpferisch zeigte sich denn auch die ehrenamtlich arbeitende KJÖ-Vorsitzende in ihrem Appell an die Jugendlichen: "Lassen wir uns nicht aufhalten, bringen wir uns aktiv ein, sagen wir unsere Meinung! Kämpfen wir gemeinsam dafür, dass wir und unsere Erde eine lebenswerte Zukunft haben!"

Kampagne „Call for change“

Bereits seit Februar betreibt die KJÖ die Kampagne "Call for change". Jugendliche können dabei Forderungen auf Postkarten oder online formulieren, und diese werden im Herbst den zuständigen Entscheidungsträgern übergeben. Die Jugendorganisation wolle damit „politisches Engagement ermöglichen und fördern“, sagte Bachleitner. Jungen Menschen, ihren Ideen und Forderungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft solle eine Stimme verliehen werden - und auch ausreichend Gehör in der Politik, betonte die Vorsitzende.

Quelle: kathpress.at / Red.