Dreikönigsaktion unterstützt heuer u.a. mit dem Projekt "REEDS" Mädchen in Indien

Der Klimawandel ist real ... und ungerecht.

Menschen in Armut sind am stärksten vom Klimawandel betroffen. Seit dem Beginn der industriellen Revolution, ist die globale Durchschnittstemperatur um 0,8°C gestiegen. Das klingt nicht weiter tragisch, dennoch sind die Auswirkungen fatal. Global gesehen treffen sie vor allem materiell arme Menschen. Diese leben meist in sensiblen Regionen, die von Wetterextremen wie Dürren, Hochwasser und tropischen Wirbelstürmen am heftigsten heimgesucht werden. Dazu kommt, dass arme Menschen kaum Möglichkeiten haben, sich auf die veränderten Bedingungen einzustellen. Die Armensiedlungen liegen oft direkt an Küsten oder Flussufern, wo sie besonders von Überschwemmungen bedroht sind, oder an erdrutschgefährdeten Berghängen. Naturereignisse, die bei uns vor allem Sachschäden verursachen fordern dort viele Menschenleben. Ist das gerecht?

Die Reichen verschmutzen, die Armen tragen die Folgen

„Die Indizienaufnahme ist abgeschlossen, der Täter ist identifiziert“, bringt es ein Kommentator bei der Präsentation des UN-Klimaberichts auf den Punkt. Die Schuld für den Klimawandel trifft den Menschen. Genauer gesagt in erster Linie die Menschen in den nördlichen Industriestaaten, die durch ihren Lebensstil die Atmosphäre übermäßig stark verschmutzen. Der durchschnittliche  Pro-Kopf Ausstoß von Treibhausgasen ist in Österreich 116-mal höher als in Uganda! Die armen Menschen dieser Erde haben zum globalen Klimawandel am wenigsten beigetragen. Dennoch werden seine Auswirkungen gerade sie am schlimmsten treffen, ja sie haben heute schon damit zu kämpfen.

Alle Infos zum Projekt der Dreikönigsaktion "Klima Fair Bessern! finden sich unter www.klimafairbessern.koo.at.

Beispielprojekt "REEDS" / Indien

REEDS - Mädchen mit ReistellerDas Beispielprojekt der Sternsingeraktion ist heuer in Südost-Indien, in Maddur Mandal (im Bundesstaat Andhra Pradesh) angesiedelt. Unser Projektpartner REEDS arbeitet dort mit Mädchen zusammen, die auf Baumwollfarmen arbeiten müssen, statt in die Schule zu gehen.

Hier finden Sie mehr Infos zum Projekt "REEDS".