Mehr Sport, weniger Zeit am Handy, gesündere Ernährung - kaum eine Zeit ist so geprägt von guten Vorsätzen wie die um den Jahreswechsel. Wir hätten da eine Idee für einen Vorsatz, der leicht eingehalten werden kann.

Adieu 2021 - hallo 2022! Egal welche Jahreszahlen sich die Klinke in die Hand geben, die Vorsätze bleiben meist die gleichen - weil sie quasi noch (fast) neu sind vom letzten Jahr. Die Gründe kennt man: zu hohe Ansprüche, zu wenig konkret formuliert, zu viel auf einmal, und dann auch noch der innere Schweinehund, der alles torpediert. Was bleibt, ist meist ein Silvester, bei dem man sich fragt, was man das ganze Jahr nur getrieben hat. Die Elternbildung der Katholischen Kirche Vorarlberg liefert eine praktische Antwort, die sich für Familien wie Einzelpersonen gleichermassen eignet.

Ein Glas mit vielen Erinnerungen

Die einen nennen es Dankbarkeitsglas, die anderen Erinnerungsbox - egal was für einen Namen man ihm gibt: Das Prinzip ist das gleiche. Immer, wenn man etwas tolles erlebt hat, man für etwas dankbar ist oder etwas Schönes bekommen hat, schreibt man das auf einen Zettel. Das kann ein Tag im Zoo sein, eine Rad- oder Wandertour, ein Urlaub, ein Kino- oder Theaterbesuch, gute Gespräche oder Essen - einfach alles. Wer keine Lust hat zu schreiben, kann auch einfach die Eintrittskarte vom Erlebnispark, ein Foto, die Rechnung, eine Serviette oder die Muschel vom Strand ins Glas werfen. Manche ergänzen diese Zettel auch um lustige oder süße Sprüche, die ihre Kinder gesagt haben.

Ein Blick zurück

Am Ende des Jahres (das bekanntlich immer schneller kommt, als man es gedacht hätte), wird gemeinsam zurückgeblickt. Und das geht mit Gedankenstütze in Form von kleinen Zetteln und Erinnerungen bedeutend besser, bestätigen die Elternbildnerinnen. Ob man die "Glücksmomente" täglich, wöchentlich oder anlassbezogen sammelt, ist jeder und jedem selbst überlassen. Aber nicht vergessen!

Und wer Lust hat, 2022 etwas glücklicher zu sein - hier gehts zum Interview mit Glücksforscher Dr. Karlheinz Ruckriegel.