Ab Montag, den 7. Dezember können wieder öffentliche Gottesdienste gefeiert werden – unter denselben Auflagen, die auch vor dem Lockdown galten.

Diese Maßnahmen zur schrittweisen Öffnung wurde gemeinsam von Kirchen und Religionsgemeinschaften mit dem Kultusministerium vereinbart.

  • Öffentliche Gottesdienste sind wieder möglich.
  • Während des gesamten Gottesdienstes ist ein Mund-Nasenschutz zu tragen.
  • Desinfektionsmittel werden ausreichend zur Verfügung gestellt.
  • Zwischen den Gläubigen ist ein Abstand von mindestens 1,5 Metern in alle Richtungen einzuhalten.
  • Die Pflicht zum Mindestabstand gilt nicht, wenn dies die Vornahme religiöser Handlungen erfordert – hierbei ist ebenfalls ein Mund-Nasenschutz zu tragen.
  • Gemeinde- und Chorgesänge werden bis auf Weiteres ausgesetzt.
  • Aufschiebbare religiöse Feiern werden auch aufgeschoben (z. B. Trauungen).

Darüber hinaus werden die Kirchen und Religionsgesellschaften weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Virus setzen (z. B. Einsatz von Online-Angeboten, kürzere Dauer von Gottesdiensten, Absperrung jeder zweiten Kirchenbank).

Rahmenordnung in Arbeit

Am Donnerstagvormittag hatten die katholischen Bischöfe im Rahmen einer Videokonferenz die Eckpunkte der Vereinbarung beraten. Das bestätigte der Generalsekretär der Bischofskonferenz, Peter Schipka, im Interview mit Kathpress. „Auf Grundlage der Vereinbarung erarbeitet die Bischofskonferenz jetzt eine Rahmenordnung, die die Details für die Feier von Gottesdiensten im Bereich der Katholischen Kirche ab 7. Dezember festlegt. Darüber hinaus wird an den Regeln für die Feier von öffentlichen Gottesdiensten zu Weihnachten tagsüber und auch in der Nacht noch gearbeitet“, erklärte Schipka.

Kultusministerin Susanne Raab dankte allen Kirchen und Religionsgemeinschaften „für das Durchhalten während des Lockdowns. Es ist sehr wichtig, dass die Religionsausübung nun wieder in Form von öffentlichen Gottesdiensten möglich sein wird, weil sie den Gläubigen in dieser herausfordernden Zeit sehr viel Halt gibt“, betonte Raab in einer Aussendung

Quelle: kathpress.at / red