Uuuund los! Seit Anfang des Monats läuft die ChristophorusAktion, die jeden bis zum 22. Juli unfallfrei gefahrenen Kilometer mit einem Zehntel-Cent Spenden belohnt. Fahren Sie mit?

Nur, weil es die Politik gelungen ist, sich einen Großteil jener Menschen von den Grenzen zu halten, die immer noch vor Hunger, Krieg und Verfolgung fliehen, heißt es nicht, dass es sie nicht mehr gibt. 68,5 Millionen sind es – die höchste Zahl, die der UN-Flüchtlingsrat jemals verzeichnet hat.

185.000 von ihnen leben in Kakuma, einem großen Flüchtlingslager im Nordwesten Kenias. Dort ist auch der „Jesuit Refugee Service“ aktiv, die Flüchtlingshilfe-Organisation der Jesuiten, und betreibt sichere Unterkünfte für von Gewalt und Ausbeutung bedrohte Frauen, betreut Kinder mit besonderen Bedürfnissen und organisiert therapeutische Beratung für die oft traumatisierten Flüchtlinge. Für diese Arbeit greift das JRS-Team derzeit auf Fahrzeuge zurück, die ihnen der UNHCR leihweise zur Verfügung stellt. Falls sie es nicht bald auf eigenen vier Rädern tun können – ChristophorusAktion sei dank.

Jeder Kilometer zählt!

Auch heuer sammelt MIVA, die Missionsverkehrsarbeitsgemeinschaft, unter diesem Namen wieder Spenden, um Hilfsprojekte auf der ganzen Welt mobil(er) zu machen. Die Idee: Von Monatsbeginn lassen Autofahrer/innen (und Radler/innen) den Kilometerzähler laufen und spenden einen Zehntel-Cent pro unfallfrei zurückgelegtem Kilometer an die Christophorus-Aktion. Stichtag ist der Christophorus-Sonntag am 22. Juli (= jener Sonntag, der dem Namenstag des Hl. Christophorus am 24. Juli am nächsten liegt), der in vielen Pfarren in Österreich besonders gestaltet wird – z. B. mit Fahrzeugsegnungen. 2017 waren in unserer Diözese am Ende 59.896,19 Euro in den Opferstöcken – Gratulation!

Mit solchen Beträgen könnte man für den JRS in Kakuma zum Beispiel einen eigenen Geländewagen anschaffen, der die Teams im weitläufigen Lager Tag für Tag zu ihren Arbeitsstellen bringt, Besorgungsfahrten und Reisen in die etwa drei Stunden entfernte Provinzhauptstadt Lodwar erledigt und für Notfälle zur Verfügung steht. So wird im Namen Christophorus‘ – dem Patron der Reisenden – etwas jener Fahr- und Reisemöglichkeiten geteilt, die hierzulande selbstverständlich sind.

Quelle: MIVA.at / red