PianistInnen aufgepasst! Bald ist es wieder soweit - das Sozialprojekt Open Piano for Refugees platziert einen frei zugänglichen Flügel in Bregenz und Dornbirn, worauf sowohl Hobby- als auch ProfipianistInnen mit ihrem Können begeistern können. Musik verbindet und schafft einmalige Momente, die uns in Erinnerung bleiben. Die Spenden des Projektes fließen in das erste soziale Musikinstitut in Wien "DoReMi".

„Es ist unbeschreiblich wie sehr das Open Piano die Menschen berührt und verbindet. Musik kennt keine Grenzen. Sie bringt Menschen aus den unterschiedlichsten Hintergründen zusammen und sorgt für eine Fülle an Emotionen. Die Stimmung an den Open Pianos ist immer einzigartig,” betont Udo Felizeter, der Open Piano for Refugees mitorganisiert.
Start des Projekte ist am 20. - 26. Juli jeweils von 14-20:30 Uhr in Bregenz am Molo/Seepromenade sowie vom 03. - 06. August in Dornbirn am Marktplatz jeweils von 10-20:30 Uhr (03.08, 06.08 erst ab 14Uhr!). Die Devise der VeranstalterInnen: Alle sind willkommen. Sowohl Hobby- als auch ProfipianistInnen, die ZuhörerInnen mit ihrem Können begeistern können. Den Flügel stellt der Klavierstimmer & Klavierbauer Frank Schick aus Lindau zur Verfügung.

Musikalische Momente und glückliche Gesichter 

Der Flügel wird diesen Sommer außerdem auch wieder in Wien, Innsbruck, Salzburg, Hamburg, Stuttgart, München, Lindau, Berlin uvm. zu sehen sein. So plant das Team von Open Piano derzeit viele weitere Standorte, die auf der Website aktualisiert werden. Bei allen Standorten gilt jedoch immer: Alle dürfen ohne Voranmeldung spielen, zuhören und einfach die großartige Stimmung genießen!
Gerade in diesen turbulenten  Zeiten, wo sich sehr viele endlich wieder nach menschlichen Begegnungen und gemeinsamen Momenten der Freude sehnen, kreiert Open Piano nicht nur ein Gefühl des Zusammenhalts, sondern erschafft durch die Möglichkeit des gemeinsamen Musizierens auch bezaubernde Momente.

Open Piano Spenden gehen an DoReMi

Mit den eingenommenen Spenden finanziert das Open Pian-Team das vermutlich erste soziale Musikinstitut DoReMi in Wien. Im neunten Semester unterrichten 21 ausgebildete LehrerInnen mittlerweile 160 SchülerInnen in 11 verschiedenen Musikfächern. Damit auch einkommensschwache SchülerInnen sich den Unterricht leisten können, basiert DoReMi auf einem „Zahl so viel du kannst“- Konzept.  Vor allem geflüchtete und sozial benachteiligte Menschen (mit und ohne Migrationshintergrund) sollen gefördert werden. Das bedeutet gleichzeitig auch, dass Menschen, die in der Lage sind, mehr zu bezahlen, sozial schwächere SchülerInnen mitfinanzieren können. Außerdem können externe Personen oder Unternehmen mit einer Musikpatenschaft für 170€ pro Semester einkommensschwachen Personen den Musikunterricht ermöglichen, so das Open Piano-Team.
Die LehrerInnen haben selbst großteils einen Migrationshintergrund und sind somit in der Lage, ihre kulturellen Charakteristiken im Unterricht miteinfließen zu lassen.
Der Verein Open Piano for Refugees wird seit Juni 2016 zu einem großen Teil ehrenamtlich geführt. Insgesamt gab es bereits über 600 Open Piano Tage in etwa 28 Städte in Deutschland, Österreich, Schweiz, Dänemark und Schweden. Die Wirksamkeit des Gesamtkonzepts mit den Open Pianos und DoReMi bemessen bemisst das Team an der positiven Resonanz und den vielen fröhlichen Gesichtern, die sie immer wieder aufs Neue bestärkt und motiviert.

Hier finden Sie weitere Informationen sowie Termine zu den aktuellen Standorten des Open Pianos:
www.openpianoforrefugees.com