Die Jugend-Edition der neuen Einheitsübersetzung der Bibel hat beim red dot Design-Award gepunktet und eine der begehrten Auszeichnungen erhalten.

Schwarzer Einband, weiße Schrift, verschiedene Typen: Rein äußerlich erinnert sie ein bisschen an eins dieser hippen neuen Kochbücher, in denen es wahlweise um die Kunst des Burgerbaus geht („Burger unser“, „Die Burger-Bibel“), um den ganzheitlichen Verzehr von Gemüse („Leaf to root“) oder die Sammlung der eigenen Erfolgsrezepte („Meine Rezepte“). Tatsächlich aber hat die Jury des Red Dot Design-Awards eine Bibel ausgezeichnet. Genauer: Die Jugendversion der neuen Einheitsübersetzung – weil: die Titelgestaltung greift den aktuellen Trend des Chalk- bzw. Handletterings auf, und die in knalligen Pantone-Sonderfarben gestalteten Sonderseiten zu Themen wie „Glauben / Arbeit und Freizeit“, „Beziehung / Liebe“, „Mann und Frau / Familie“, „Gewalt / Schuld“, „Angst / Hoffnung“ sowie „Leben / Tod“ „holen die Jugendlichen in ihrer Lebenswelt ab“.

Wiederholungserfolg

Das, was nach großer Premiere klingt, ist ein Wiederholungserfolg: Bereits 2016 erhielt die Jugendbibeledition „Youcat“, herausgegeben von der Erzdiözese Wien, den begehrten Preis. Und auch die evangelische Kirche Deutschland freut sich über die Auszeichnung für die Schmuckschuber-Editionen der Luther-Bibel 2017.

Agenturen, Designer und Unternehmen aus 50 Nationen nahmen mit ihren Arbeiten am Red Dot Award Communication Design 2017 teil. In 18 Kategorien hatten sie 8.051 Projekte eingereicht und damit für einen neuen Rekord gesorgt, ebenso wie für eine gestiegene Internationalisierung im Vergleich zum Vorjahr. 749 Arbeiten erhalten heuer die Auszeichnung mit dem Red Dot Award, 67 Arbeiten werden als „Best oft he Best“ geehrt, 5 mit dem „Grand Prix“ und eine mit dem mit 10.000 Euro dotierten „Junior Prize“.

Quelle: kathpress.at / Kath. Bibelwerk /  epd / red-dot.org / red