Von A wie Armut bis Z wie in Ozean: 17 nachhaltige Entwicklungsziele ("Sustainable Development Goals", kurz SDG) haben die Vereinten Nationen der Welt gesetzt. Wir stellen Sie Ihnen nacheinander vor...

Ziel 1: Armut in allen ihren Formen und überall bis 2030 weltweit beenden

Eigentlich hatte man bei der Weltbank erwartet, dass die Zahl der Menschen, die mit weniger als 1,90 US-Dollar am Tag auskommen müssen, 2020 um 31 Millionen sinken müsste. Eigentlich. Dank Corona lautete die Bilanz am Jahresende jedoch: 88 Millionen mehr – zurück auf den Stand von 2015! Die Anstrengungen um das erste Nachhaltige Entwicklungsziel erscheinen also virulenter denn je.

Es geht darum, bis 2030...

  • ... die extreme Armut (= ein Einkommen von weniger als 1,25 US-Dollar pro Kopf und Tag) zu beenden.
  • ... Armut in all ihren Formen zu halbieren und Sozialschutzsysteme für alle aufzubauen.
  • ... gleiche Rechte für alle auf wirtschaftliche Ressourcen und Zugang zu Grundlagen zu schaffen, um das eigne Leben zu bestreiten.
  • ... die Entwicklungszusammenarbeit und gute politische Rahmenbedingungen und Schutz vor Umwelt- und Klimakatastrophen zu verbessern.

Mehr dazu auf www.sdgwatch.at »

Was wir tun können

  • Hilfsorganisationen unterstützen: Mit Spenden, Unterschriften, ... . In unserer Diözese setzten sich vor allem die Caritas Vorarlberg, Bruder und Schwester in Not, die Katholische Frauenbewegung und die Dreikönigsaktion für Menschen in Not ein.
  • Armutsgefährdete Menschen bei der Suche nach einer Wohnung oder Arbeit unterstützen – z. B. indem man sie auf die Angebot der Caritas hinweist.
  • Lächeln schenken: Kostet nichts und ändert alles
  • Idee und Erfahrung von Susanne Schaudy: Miteinander sprechen, ich finde nur, dass wir das oft zu wenig tun, generell wir, die Allgemeinbevölkerung. Ist mir letztens aufgefallen als ich eine Nachbarschaftsrunde gedreht und kleine Mitbringsel verteilt habe. Manchmal leben wir aneinander vorbei, dabei reicht doch oft ein kleines Heile :-)
  • Hinweis von Judith Zortea: Fairtrade kaufen, Herkunft und Produktion von Fleisch, Fisch etc. achten; Keine Sojafütterung die zu Regenwaldholzung führt.

Wenn Sie Ideen haben, die hier fehlen, freuen wir uns über eine E-Mail an !

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