Aktuell

Gesellschaftspolitischer Stammtisch
Montag, 1. Oktober, 20.00 Uhr, Kolpinghaus Dornbirn

Wie sozial darf ein Unternehmen sein?

Über die Frage, ob und wie sich wirtschaftlicher Erfolg und christlich-soziale Werte in einer globalisierten Wirtschaft realisieren lassen

Ein global tätiges Unternehmen muss in erster Linie gute Zahlen liefern. Erst recht, wenn es börsennotiert ist und den Anlegern in der Pflicht steht. Der Gewinn muss gesteigert werden, um wachsen zu können, um zu expandieren. Hierfür braucht es Manager/innen und Verantwortliche, die sich dieser Logik der Effizienzsteigerung, der Expansion und der Gewinnmaximierung verpflichten, um nicht ins Hintertreffen zu geraten im globalen Wettbewerb. (Wie) lässt sich das für einen Unternehmer oder eine Unternehmerin mit einer christlich-sozialen Gesinnung vereinbaren? Wie steht es heute um das Ideal des „ehrbaren Kaufmanns“ aus dem Mittelalter? Lässt die heutige Wirtschaftswelt noch Raum für Werte und Haltungen wie Mitmenschlichkeit, Ehrlichkeit, Rücksicht oder Vergebung? Oder sind  nicht vielmehr Eigenschaften und Haltungen wie schonungslose Zielstrebigkeit, Ellenbogentaktik, Leistungsorientierung und Durchsetzungsfähigkeit gefragt? Wie muss ein Unternehmer oder eine Unternehmerin gestrickt sein, der/die in der globalisierten Welt erfolgreich ist und bei dem/der das eigene Gewissen nicht zu kurz kommt?
Diese und andere Fragen wollen wir an diesem Abend gemeinsam mit unseren Podiumsgästen und Ihnen diskutieren!

Auf dem Podium
DI Hubert Rhomberg, Unternehmer und IV Vizepräsident
Bernhard Heinzle, Gewerkschafter und AK Vizepräsident
Daniel Mutschlechner, Leiter Bildungshaus St. Arbogast
Stefanie Walser, Unternehmerin


Moderation: Thomas Matt

In Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft christlicher Unternehmer (ACU)