Europäische Union - Wirtschaftsmacht oder Hochburg der sozialen Entwicklung?
Über die Finanzkrise von 2008 und ihre Folgen für die Bürgerinnen und Bürger


Montag, 6. Mai 2019, 20.00 Uhr
Kolpinghaus Dornbirn

Impulsvortrag
kurzfristige Änderung: Mag. Franz Nauschnigg, ehem. Leiter der Abteilung für Integrationsangelegenheiten und Internationale Finanzorganisation, Österreichische Nationalbank, Wien (bis April 2019)

Auf dem Podium
Mag. Franz Nauschnigg
Erwin Mohr, ehem. Präsidiumsmitglied im Ausschuss der Regionen, u.a.
Mag. Herbert Bösch, ehem. Vorsitzender des Haushaltskontrollausschusses im Europäischen Parlament, ständiger Berichterstatter für Betrugsbekämpfung u.a.
Dipl.-Ing. Irmi Salzer, Mitarbeiterin des EU-Abgeordneten Tom Waitz

Moderation
Thomas Matt

Die wirtschaftliche Zusammenarbeit ist heute in der EU weit besser verwirklicht als die angestrebte politische Integration. Trotzdem haben sich die EU-Staaten z.B. noch nicht auf eine gemeinsame Fiskal- und Steuerpolitik geeinigt. Auch die Einhaltung des jährlichen Haushaltsdefizits von 3 % des Bruttoinlandsprodukts kann von den Mitgliedsländern kaum eingehalten werden. Denn die Finanzkrise 2008 hat in eine so genannte „Staatsschuldenkrise“ gemündet. Deren Folgen wurden vorrangig mit staatlicher Sparpolitik „bekämpft“ - mit teilweise verheerenden sozialen Auswirkungen.
Welche Auswirkungen hat die Sparpolitik in Europa auf die Bevölkerung gehabt? Ist die Wirtschaftspolitik in der EU wichtiger als die Sozialpolitik? Welche Kompetenzen hat das EU-Parlament? Kann ich mich an „meinen“ gewählten Vertreter oder “meine“ gewählte Vertreterin im EU-Parlament wenden, wenn ich ein Problem habe? Was haben die Regionen in Brüssel zu sagen?
Diese und andere Fragen wollen wir gemeinsam mit unseren Podiumsgästen und Ihnen diskutieren!

In Kooperation mit der Grünen Bildungswerkstatt Vorarlberg

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