Kinder entwickeln sich unterschiedlich schnell. Vor der Aufnahme in die Volksschule wird die Schulreife des Kindes überprüft.

Die Entscheidung, ob ein Kind schulreif ist oder nicht fällt der Schuldirektor/die Schuldirektorin, der Schule in der das Kind angemeldet ist. Meist wir das Kind persönlich mit den Eltern in die Schule eingeladen oder die Direktorin/der Direktor besucht die Kinder im Kindergarten. Er/Sie kann aber auch ein schulärztliches Gutachten eingeholen (wenn es ihr/ihm erforderlich erscheint), oder ein schulpsychologisches Gutachten einfordern (wenn die Eltern dies verlangen oder zustimmen.

Über die Entscheidung hinsichtlich Schulreife sind die Eltern schriftlich zu informieren. Die Feststellung einer mangelnden Schulreife ist zu begründen. Gegen die Entscheidung kann innerhalb von 2 Wochen ein Berufungsantrag eingebracht werden. Manchmal zeigt sich erst während des 1. Schuljahres, dass ein Kind doch noch nicht schulreif ist.

Achtung! Mangelnde Deutschkenntnisse sind keine Begründung für mangelnde Schulreife. Diese können jedoch zur Einstufung des Kindes als außerordentlicher Schüler/außerordentliche Schülerin führen.

Für Kinder, die noch nicht schulreif sind, gibt es die sogenannte Vorschule, die die Kinder spielerisch auf die Schule vorbereitet. Es ist auch möglich, dass ein Kind während des Schuljahres von der Volksschule in die Vorschule wechselt. Das ist dann der Fall, wenn die Lehrer/-innen (Pädagogen/-innen) während des laufenden Schuljahres den Eindruck haben, dass ein Kind doch zu früh mit der Schule begonnen hat und noch Zeit braucht, um mit den Anforderungen fertig zu werden.

Mehr Infos dazu unter www.oesterreich.gv.at
www.eltern-bildung.at/expert-inn-enstimmen/schuleintritt-und-schulfaehigkeit/