Mobbing kann jedes Kind treffen! Fast jedes fünfte Kind ist im Laufe der Schuljahre persönlich davon betroffen.

Was ist Mobbing?
Man spricht von Mobbing, wenn ein Kind über längere Zeit durch ein anderes Kind (Täter) und meist mehreren Mitspielern schädigenden Handlungen (z.B. aggressives Verhalten, Gerüchte verbreiten, Gegenstände des Opfers beschädigen oder verstecken, auslachen…)  ausgesetzt ist. Das Opfer ist meist allein und fühlt sich der Situation hilflos ausgeliefert.

Was könnten Eltern tun?
Wenn du Veränderungen beim Kind feststellst (Schulangst, Schlaflosigkeit, Veränderung des Freundeskreises….) frage es immer wieder, wie es ihm geht und beschreibe selbst, die Veränderungen, die du wahrnimmst. Wenn dein Kind von Mobbing betroffen ist, besprich´ mit dem Kind die weitere Vorgangsweise. Kinder haben oft große Angst, das Mobbing öffentlich zu machen, da sie eine Verschlimmerung der Situation befürchten. Fakt ist aber, dass Mobbing nur sehr selten von alleine wieder aufhört. Kinder und Jugendliche sind auf die klare Unterstützung von Erwachsenen angewiesen. Suche Personen des Vertrauens (Klassenlehrer*in, Beratungslehrer*in, Schulsozialarbeit, Schulpsychologischer Dienst...) und bitte sie um Hilfe und Unterstützung. Noch mehr konkrete Tipps für Eltern findest du hier.