Schloss Hartheim in Oberösterreich ist ein wunderschönes Renaissanceschloss. Kaum vorstellbar, was hinter dessen Mauern geschehen ist: 30.000 Menschen wurden hier von den Nationalsozialisten umgebracht. Im Rahmen der Carl-Lampert-Woche findet am 30. und 31. Oktober 2019 eine Reise nach Linz und Hartheim statt.

Der letzte Akt der Vernichtung ist das Vergessen. Dies weiß Direktor Gerhart Hofer von der Kathi-Lampert-Schule in Götzis, und dagegen kämpft er an. So wie 30.000 andere Menschen mit Behinderungen, Demenz oder psychischen Erkrankungen wurde auch die Namensgeberin seiner Schule in Hartheim ermordet. Die Tötungen fanden von 1940 bis 1944 statt.
Der letzte Schritt sollte sein, jede Erinnerung an die NS-Euthanasieopfer auszulöschen. Als die Nazis besiegt waren, wurden die Tötungsräume in Hartheim einfach zugemauert oder mit Müll vollgestellt. Die Erinnerung konnte dennoch nicht gelöscht werden, Schloss Hartheim ist heute eine Gedenkstätte.
Gerhart Hofer empfiehlt allen, eine solche Reise zu unternehmen. Für Menschen, die einen Angehörigen dort verloren hätten - und sei er oder sie noch so weit entfernt verwandt - sei es versöhnend, beinahe wie eine Wallfahrt. Die Reise findet zum zweiten Mal statt. Übernachtet wird in Linz, dort wird es eine zeitgeschichtliche Führung geben.

Termin: 30. und 31. Oktober 2019

Leistungen:

  • Fahrt im Komfortbus, 1 x Halbpension
  • neu renovierte Zimmer mit Bad/Dusche, WC
  • Reisebegleitung: Dir. Gerhart Hofer

Preis und Anmeldung:

  • Pauschalpreis: € 229,-
  • Einzelzimmerzuschlag: € 30,-
  • Storno- und Reiseversicherung: € 7,-
  • Infos und Anmeldung: Nachbaur Reisen,
    T 05522 74680, E reisen@nachbaur.at

Hier finden Sie das detaillierte Programm