Hungerkampagne 2020

„Hunger ist die Folge von kriegerischen Konflikten, er ist die Folge von unzureichenden Bildungssystemen, von schlechter Gesundheitsversorgung, von schwachen Regierungen, von Ungerechtigkeit und Armut“, kritisierte Caritas-Präsident Landau. Und er ist sich sicher: „Den Hunger können wir besiegen!“

Die häufigste Todesursache der Corona-Pandemie könnte in vielen Ländern Afrikas nicht die Krankheit selbst sein, sondern der Hunger aufgrund der sozialen Einschränkungen. Grenzschließungen und Ausgangsbeschränkungen haben zur Folge, dass die Möglichkeiten, Geld zu verdienen, um überleben zu können, wegfallen. „Was ist der Unterschied – an den Folgen des Corona-Virus zu sterben oder zu verhungern?“, fragt eine junge Mutter von vier Kindern. Ihre Lage in den Slums der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba ist dramatisch.

Auch heuer ruft die Caritas darum zum gemeinsamen Kampf gegen den Hunger auf. Denn wir alle können mit wenig Aufwand helfen: Schon 20 Euro sind genug, um eine Familie in Afrika einen Monat lang mit ausreichend Nahrungsmitteln zu versorgen und sie umfassend über Covid-19 und Hygienemaßnahmen zu informieren. Dieselbe Summe sichert aber auch drei Monate lang notwendigen Milchzusatzbrei für ein Kleinkind als überlebenswichtige Notmaßnahme. 40 Euro ermöglichen den Kauf einer Ziege im Rahmen eines Landwirtschaftsprojekts für Kleinbäuerinnen und mit 50 Euro können umfassende Hygienepaket für zehn Familien finanziert werden.

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Kennwort: Hungerhilfe 2020
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