Bei strahlendem Sonnenschein spielte sich am Wochenende das Leben in der Dornbirner Bahnhofstraße ab: Gemeinsam mit Nachbar:innen, Partner-Organisationen und ganz vielen Gästen feierte die Caritas Vorarlberg die Eröffnung des WirkRaums sowie den Auftakt zum 100-jährigen Bestehen.

Willkommen in „Wonderville“ – so lautete das Motto des Straßenfestes in der Bahnhofstraße in Dornbirn. Die Caritas Vorarlberg lud gemeinsam mit Nachbar:innen und Partner-Organisationen zu einem großen Fest des Miteinanders ein. Denn zum Feiern gab es allen Grund. Neben der Eröffnung des WirkRaums war das Straßenfest auch Auftakt zu den Feierlichkeiten rund um das hundertjährige Bestehen der Caritas Vorarlberg. „Der WirkRaum ist ein Ort, der das Miteinander in der Gesellschaft stärkt und von welchem Impulse für Nachhaltigkeit ausgehen“, unterstreicht Claudio Tedeschi, der maßgeblich an der Ausrichtung der neuen Begegnungsstätte beteiligt ist. Und auch Caritasdirektor Walter Schmolly betonte, dass „der Kren der Aufgaben der Caritas durch die 100 Jahre hindurch geblieben ist.  Zugleich stehen wir gesellschaftlich aber auch vor einer ganz neuen Aufgabe, nämlich den großen Wandel zu gestalten, der getrieben ist durch die ökologische Krise, die demografische Entwicklung und die entgleisende Verteilungsfrage.“ Und er führt weiter aus: „Für die Mitgestaltung dieses Wandels braucht es neue Orte und neue Logiken. Eine erste Antwort der Caritas ist der WirkRaum.“

Hunderte Besucher:innen
Einen ersten Eindruck von diesem neuen Miteinander machten sich hunderte Besucher:innen, die in „Wonderville“ anzutreffen waren. Offiziell eröffnet wurde das Fest mit einem originellen Knotenband, das Caritasdirektor Walter Schmolly gemeinsam mit Bürgermeisterin Andrea Kaufmann, Landesrätin Katharina Wiesflecker und Teilnehmer:innen des SDG-Camps knüpfte.
Ob Tanz, Gesang oder Rollenspiel – junge Talente konnten auf der Bühne zeigen, was in ihnen steckt.  Besonders Highlight war auch das Fotoshooting mit Akteur:innen des Verein Cosplay Alpin, die die Besucher:innen in eine bunte Filmwelt entführen. Gute Stimmung brachten unter anderem Western Line Dancer mit Evelyn Lutz mit, ebenso Juanti Hieble von der gleichnamigen Tanzschule und die Formationen von der Dance Art School Dornbirn mit Christine Hefel. Gerne mitgefeiert haben auch Barbara Sohm (Buchhandlung Rapunzel) mit Kurzlesungen und Bruno Fussengger (Bruvino) mit Weinverkostung und Feinem vom Grill. Die Jugendbotschafter um Nico Kantner verwöhnten mit ihren Benefiz-Waffeln, die ukrainischen Familien brachten internationalen Flair bei den Speisen ebenso gab es Traditionelles aus der Küche von Kaplan Bonetti.

Zahlreich vertreten auf dem Fest war auch der Dornbirner Stadtrat mit Marie Louise Hinterauer, Alexander Juen, Markus Fässler, Elisabeth Eder und Juliane Alton.  Edgar Lecher (Seniorenbörse Dornbirn), Yuliia Zaiats (Verein Ukraine) oder Silvia Freudenthaler gemeinsam mit Veronika Winsauer vom Projekt Ganz Ohr boten den Besucher:innen Gelegenheit zum Kennenlernen spannender Aktivitäten des Miteinanders. Im Gespräch waren auch Caritasseelsorger Wilfried Blum und Michael Natter (Caritas), Gudrun Ilg (Gemeinde Lustenau) und Hans Rapp (Diözese) sowie Johannes Gasser (NEOS).