Die aktuell stattfindende Sommervollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz in Mariazell steht ganz im Zeichen der Synodalität.

Seit Montag beraten die Mitglieder der Österreichischen Bischofskonferenz mit den VertreterInnen aus den Diözesen, katholischen Organisationen und Orden. Ziel ist die gemeinsame Erarbeitung des finalen österreichischen Beitrags zum weltweiten Synodalen Prozess. „Am Beginn steht eine zweitägige vorsynodale Beratung der Bischofskonferenz, an der gemeinsam mit den Bischöfen insgesamt rund 60 Personen teilnehmen", so Bischofskonferenz-Generalsekretär Peter Schipka gegenüber der Nachrichtenagentur Kathpress. Ein weiteres Thema der insgesamt dreitägigen Vollversammlung, die von 20. bis 22. Juni abgehalten wird, stellt der Krieg in der Ukraine und seine Auswirkungen dar.

Mit der vorsynodalen Beratung der Bischofskonferenz tritt der von Papst Franziskus initiierte weltweite Synodale Prozess in eine neue Phase. „Nachdem die Ergebnisse aus den Diözesen in einem Textentwurf gebündelt wurden, soll dieser in Mariazell gemeinsam beraten werden, um danach eine finale nationale Synthese auszuarbeiten", skizzierte Schipka das Ziel.

Das zweitägige Programm enthält neben Arbeitseinheiten auch Phasen des Gebets und des Gottesdienstes. Eröffnet wird die Beratung mit Impulsen aus der Ökumene: So werden der griechisch-orthodoxe Metropolit Arsenios (Kardamakis) und der evangelische Bischof Michael Chalupka über Synodalität sprechen.

Begegnung mit Geflüchteten

Ab Dienstagnachmittag (21. Juni) findet die Vollversammlung der Bischöfe statt, bei der unter anderem eine Begegnung mit Geflüchteten aus der Ukraine geplant ist. Für Mittwoch (22. Juni) ist außerdem ein Treffen mit dem Apostolischen Nuntius in Österreich, Erzbischof Pedro Lopez Quintana, vorgesehen. Zum Abschluss der Vollversammlung wird ein Festgottesdienst in der Wallfahrtsbasilika Mariazell gefeiert.

 

 

Red/KAP