Institutsleiterin an der KPH – Edith Stein, Feldkirch

Termine für die Schulbesuchsaktion 2019

Montag, 18. November, 8 – 13 Uhr
Dienstag, 19. November, 8 – 1 3 Uhr

Petra Steinmair-Pösel
Institutsleiterin an der KPH – Edith Stein, Feldkirch

Petra Steinmair-Pösel ist 1975 in Bludenz geboren, in der Alpenstadt aufgewachsen und dort zur Schule gegangen. Schon während der Gymnasialzeit beschäftigten sie die Fragen, wie das Leben gelingen kann, was dem Leben letztlich Sinn gibt und wofür es sich zu leben lohnt. In dieser Zeit las sie Viktor Frankl, wollte Logotherapeutin werden und begann nach der Matura mit dem Medizinstudium. Doch schon bald war ihr klar: Noch mehr als die körperliche Dimension interessierte und faszinierte sie die geistige Dimension des Menschen – seine Sehnsucht nach einem „Mehr“, das die Grenzen der sinnlich fassbaren Welt übersteigt.

Studienwahl Theologie

Und so wechselte sie zur Theologie, studierte selbständige Religionspädagogik in Innsbruck und Dublin, promovierte in Theologie und habilitierte sich in Christlicher Sozialethik. Praktische Berufserfahrung sammelte sie u.a. als Religionslehrerin, Frauenreferentin der Katholischen Kirche Vorarlberg und als Universitätsassistentin in Innsbruck und Wien. Seit März 2017 leitet sie das Institut für Religionspädagogische Bildung der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule – Edith Stein in Feldkirch.

Wofür brennst Du? 
„Theorie und Praxis, Glauben und Leben, Aktion und Kontemplation gehören untrennbar zusammen. Neben der sozialethisch- und theologisch-wissenschaftlichen Auseinandersetzung sind mir deshalb die Verbindung zur konkreten Lebenspraxis und das Gehen eines spirituellen Weges wichtig geworden. Dazu gehören regelmäßige Zeiten der Stille und des Präsent-Seins in der Gegenwart des Urgrunds allen Lebens. Denn ich bin überzeugt: Nur wenn wir immer wieder an diese Quelle gehen, können wir auch in der Welt etwas zum Besseren bewegen.

Das können auch ganz kleine Dinge sein. Mutter Teresa sagte einmal: Nicht alle von uns können große Dinge tun. Aber wir können kleine Dinge mit großer Liebe tun. Das Zitat von Mutter Teresa - Do small things with great love! – steht seither auf einem kleinen Schiefertäfelchen in meiner Küche und erinnert mich täglich daran, in allem Tun immer wieder zu dieser Haltung liebender Aufmerksamkeit zurückzukehren.“