Leiter der Telefonseelsorge

Termine für die Schulbesuchsaktion 2019
Mittwoch, 27. November, 8 – 13 Uhr
Donnerstag, 28. November, 8 – 13 Uhr

Sepp Gröfler
Leiter der Telefonseelsorge

Sepp Gröfler wurde 1961 geboren. Aufgewachsen ist der heutige Leiter der Telefonseelsorge in Uttendorf im Pinzgau/Salzburger Land als Sohn einer Wirts- und Cafétier-Familie. Er ist verheiratet und Vater von drei erwachsenen Kindern.

Liebt Geschichten und die Abwechslung

Am Stammtisch entstand die Liebe zu Geschichten. „Ich konnte unseren Gästen stundenlang zuhören“, erinnert sich Sepp Gröfler. Sechs Jahre als Ministrant halfen ihm, seine schauspielerischen Ambitionen zu wecken. „In der Begegnung mit der Klasse kann die Arbeit der Telefonseelsorge im Vordergrund stehen oder wir können der Frage nachgehen: Wie lebt sich ein sehr wechselreiches Leben?“, meint der heutige Amateurkabarettist.

Sachertorten, Schlüsselgewalt oder Nachtleben

Sein Berufsweg startete mit einer Lehre als Konditor, die er mit dem Gesellenbrief abschloss. Danach machte er einen kurzen Ausflug ins Nachtleben und arbeitete ein paar Monate als Nachtwächter bei der Münchner Wach- und Schließgesellschaft. Eine berufliche Pause nützte er zum Reisen, anschließend versuchte er sich als Kellner und leitete ein Caféhaus in Kaprun, bevor er dann in den Sozialbereich wechselte und eine Ausbildung zum Erzieher machte.

Eindeutig facettenreich

Seine Stationen im Sozialbereich waren das Vorarlberger Kinderdorf als Erzieher in einer Wohngemeinschaft und in Kinderdorffamilien, zehn Jahre Heilpädagogisches Zentrum Carina, ebenfalls als Erzieher, danach wieder Vorarlberger Kinderdorf in der nachgehenden Familienarbeit als pädagogischer Mitarbeiter. Seit 2000 leitet er die Vorarlberger Telefonseelsorge in einer 75%-Anstellung und macht diese Arbeit immer noch gerne. Freiberuflich arbeitet er als Sexualpädagoge, Babysitterausbilder und Workshopleiter. 2017 spielte er die Hauptrolle in der bewegenden Freiluftinszenierung „Franz Jägerstätter“  auf dem Liebfrauenberg Rankweil.