Krankenhausseelsorger, Akademischer Palliativexperte

Termine für die Schulbesuchsaktion 2019
Dienstag, 19. November, 8 - 13 Uhr
Dienstag, 26. November, 8 - 13 Uhr

Gerhard Häfele
Krankenhausseelsorger, Akademischer Palliativexperte

Gerhard Häfele wurde am 18. Jänner 1963 in Hohenems geboren. Nach dem Pflichtschulbesuch absolvierte er eine Lehre als Zimmerer. Sein Interesse für handwerkliche Berufe war groß. 

Vom Handwerksberuf zum kirchlichen Beruf

Doch dann kam alles anders und er wechselte den Bereich. Zuerst war er in der Altenpflege tätig. Gerhard Häfele folgte seinen existentiellen Lebensfragen und widmete sich den Geisteswissenschaften. Im Jahr 1989 begann er das Bakkalaureat und ein Studium der Philosophie in Namur (Belgien). Anschließend entschied er sich für das Studium der Theologie, welches er in Brüssel absolvierte.

Glaube als Wegbegleiter

Sein Glaube - auf persönliche Weise neu entdeckt - hat ihn auf seinen verschiedenen Lebenswegen begleitet. Er war und ist eine Kraftquelle für sein Leben. Nach einer bedeutsamen Erfahrung bei Mutter Teresa in Kalkutta entschied sich der gelernte Zimmerer und Theologe dann für die Ausbildung zum Krankenhausseelsorger. Als solcher ist er seit 1996 Mitarbeiter der Diözese Feldkirch. Mit Leib und Seele ist Gerhard Häfele Leiter der Seelsorge am Landeskrankenhaus Hohenems. Sein Interesse liegt besonders im Bereich Palliative Care, wo er etliche Zusatzausbildungen machte und auch akadem. Palliative-Experte ist.  Seit 2004 wirkt er als Seelsorger auf der Palliativstation im LKH Hohenems. Gerhard Häfele absolvierte den Master of Science (Palliative Care) an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg im Jahr 2011. Außerdem ist der gebürtige Hohenemser seit 2009 diözesaner Koordinator für die Heimseelsorge und seit 2015 diözesaner Vertreter der  ARGE Altenpastoral Österreich.

Ohnmacht teilen und hoffen wider alle Hoffnungslosigkeit

„Wenn wir einen Menschen behandeln und nicht nur eine Krankheit, dann können wir niemals aufhören – auch wenn Gebrechlichkeit und Krankheit nicht mehr heilbar sind. An der „Gesundung“ des Menschen kann man immer weiterarbeiten – hin- und hergerissen zwischen Unsicherheiten und Ängsten und  ständig auf der Suche nach Quellen der Hoffnung, Kraft und Heilung.“ Gerhard Häfele versucht in seinem Beruf, die Menschen stets zu begleiten und für sie da zu sein, wenn sie es am meisten benötigen.

Wofür brennst du?

„Ich brenne dafür, dass Menschen im Alter und in der Gebrechlichkeit, in Krankheit und Leid und im Sterben eine stärkende und hoffnungsvolle Verbundenheit mit sich selber, mit Gott und ihrem Umfeld erfahren dürfen.“