Ehemaliger Päpstlicher Schweizergardist

Termine für die Schulbesuchsaktion 2019
Montag, 25. November, 8 – 17 Uhr

Franziskus Karlen
Ehemaliger Päpstlicher Schweizergardist

Franziskus Karlen wurde 1960 in Visp (VS) als zweites von drei Kindern geboren. Aufgewachsen in einer ganz normalen christlichen Familie, wo Tischgebet, Abendgebet und Sonntagmesse als ganz selbstverständlich galten, erlernte er nach der obligatorischen Schulzeit den Beruf als Bäcker.

Von der Backstube in die Kaserne

Mit 18 Jahren beseelte ihn der Wunsch, nach der Rekrutenschule (Militär) in die Päpstliche Schweizergarde einzutreten. Noch während der Militärzeit bewarb er sich bei der Garde und bekam einen positiven Bescheid. Da er jedoch noch in der Unteroffizierschule war  und weitere fünf Monate Dienst leisten musste, verschob sich das Eintrittsdatum um ein Jahr.  Am 1.Juli 1981 trat er dann in die Schweizergarde ein, ein militärisches Korps, in dem Disziplin, Ordnung und Zuverlässigkeit oberste Priorität haben. Es war eine sehr harte aber auch eine sehr schöne Zeit.

Von Rom ins Außerfern

In Rom lernte er seine spätere Frau Regina kennen. Sie kam aus Breitenwang in Tirol.  1988 wurde dort geheiratet. „Unsere vier Kinder kamen alle in Rom auf die Welt. Aufgrund der besseren Perspektive im späteren Leben der Kinder habe ich dann im schulpflichtigen Alter der ältesten Tochter die Garde am 31. Oktober 1996 mit schwerem Herzen verlassen!“ Beruflich konnte er im Logistikzentrum des Metallwerkes Plansee anknüpfen.

Wofür brennst Du?

„In Rom und im Vatikan habe ich viele großartige Menschen wie Papst Johannes Paul II, Mutter Teresa und auch viele weniger bekannte, aber nicht weniger interessante Menschen kennengelernt. Es drängt mich ganz besonders, jungen Menschen von diesen bekannten wie unbekannten Personen zu erzählen. Gott und der Glaube spielen eine sehr wichtige Rolle in meinem Leben und ich finde, es lohnt sich, sich für die Kirche einzusetzen, trotz der vielen (teilweise berechtigten) Schlagzeilen der letzten Jahre. Das Leben ist nicht immer einfach, der Glaube schenkt mir Hoffnung, Zuversicht  und Freude.“