Beerdigung in Stille


Das Anliegen


Als Pfarrgemeinde ist es uns ein Anliegen, den Menschen Raum und Zeit zu geben, sich von dem/der Verstorbenen zu verabschieden. Auch möchten wir der Trauerfamilie zeigen können, dass wir an ihrer Seite sind und ihre Zeit des Abschiedsnehmens achtsam mitgehen. Gerade in dieser sensiblen Zeit können Rituale, Seelsorger und manch gute Tradition Stütze sein, für sie und die Öffentlichkeit. Es ist ein großer Trost, wenn Verwandte, Freunde und Bekannte anwesend sind, und so die Zuversicht mittragen, dass der Verstorbene in Gottes Hand geborgen ist.

Oft werden Ängste und Sorgen geäußert, die wir verstehen und durch den Dienst als Priester und als Pfarrgemeinde mit Ihnen lösen möchten.
„Ich bin nicht so wichtig, nicht so bekannt - zu meiner Beerdigung kommt eh niemand und das soll niemand sehen.“
„Ihr braucht kein großes Aufsehen um mich zu machen – ich will niemanden zur Last fallen. Was wird das kosten?“
„Wir sind unsicher, wie man sich richtig verhält?“ – Angst etwas falsch zu machen, bzw. sich zu blamieren.
Wir begleiten Sie gerne, und wir geben Sicherheit als Leiter der Feier und in Absprache mit dem Bestattungsunternehmen.
Sprechen Sie mit uns über Ihre Bedürfnisse und Vorstellungen.

Mögliche Alternative

  • Aushang der Todesanzeige nur im Schaukasten der Kirche (keine Todesanzeige in einer Zeitung oder pfarrlichen Homepage...)
  • Läuten der Totenglocke – als Zeichen für die Gemeinde
  • Keine Totenwache
  • Begräbnisfeier mit einem Priester/Diakon (Messe oder einfache Wortgottesfeier) in der Kirche oder Unterkirche bzw. Friedhofskapelle im vielleicht kleinen Kreis, aber der Möglichkeit, dass Menschen dazu kommen können.
  • Glockenläuten zur Beisetzung