Willkommen

    zum Livestream aus der Erlöserpfarre

    Die einzelnen Programmpunkte findet ihr HIER
    Gebete, Texte und Predigten sind auf der Seite "WOCHE der BEGEGNUNG" zu finden.

    Information, Texte und Hinweise ebenfalls auf der WOCHE der BEGEGNUNG.

    Die Anbetung in der Kirche ist  von 6.00 Uhr bis 21.30 Uhr möglich.

    Liebe Pfarrgemeinde,
    liebe Freunde unseres Livestreams,
    Schwestern und Brüder!

    Ein Vorwort.

    Jetzt ist es soweit, miteinander dürfen wir den nächsten Schritt gehen, zu dem ich euch alle ganz herzlich einladen möchte! Lasst uns gemeinsam vorwärtsgehen. 
    Wir alle haben mittlerweile verstanden, dass es ganz wichtig sein wird, die geltenden Regelungen und Vorgaben bezüglich der Feier öffentlicher Gottesdienste nicht unter Druck oder Zwang zu befolgen. Dies hätte möglicherweise Frust, Ärger, Eifersucht und unnötige negative Emotionen zur Folge! Auch wäre man dann immer nur auf den anderen oder die andere fixiert, ob dieser oder diese auch all das einhält, was vorgeschrieben ist und vor allem so, wie ich es mir vorstelle! Der Ärger wäre vorprogrammiert und die Streitereien nähmen kein Ende.

    Meine Bitte.
    Damit also niemand die Kirche wutentbrannt verlassen muss, bitte ich, die von der Diözese Feldkirch vorgelegten Regelungen aus Liebe zu Gott und aus Liebe zu meinem Nächsten zu befolgen. Wenn wir uns alle an die diözesanen Vorgaben halten und dazu noch großes Verständnis, eine Portion Toleranz und viel Barmherzigkeit füreinander aufbringen, dann wäre der äußere Rahmen dafür geschaffen, um wirklich miteinander Eucharistie feiern zu können.Denn dann steht weder ein Ärgernis oder ständiges Kontrollieren im Mittelpunkt, noch die Corona-Krise, sondern einzig und allein Gott! Zu sagen, „dann komm ich erst gar nicht“, wäre meines Erachtens auch eine komplett falsche Haltung!

    Nicht diese folgenden Regelungen sind Mittelpunkt unserer gottesdienstlichen Feier, sondern Jesus Christus, sein Wort, sein Sakrament und unsere Gemeinschaft mit ihm!

    Das sind die Regelungen, die euch, die Gläubigen, betreffen:

    • Es liegt in der Verantwortung der einzelnen Gläubigen (besonders von Personen, die zu den gefährdeten Gruppen gehören) zu entscheiden, ob eine Teilnahme am Gottesdienst für sie sinnvoll ist. Wer krank ist, sich krank fühlt oder bei wem der Verdacht auf eine Erkrankung besteht, muss auf die Teilnahme an Gottesdiensten verzichten.
    • Es gilt: 1 Person pro 10m². Das heißt, dass nicht jede Bankreihe belegt werden kann, sondern immer eine Reihe ausgelassen werden muss.  
    • Zu anderen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist ein Abstand von mindestens 2 Metern zu halten. Eine Familie sitzt „komplett“ in einer Bankreihe.
    • Für das Betreten von Kirchenräumen ist es Pflicht, Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dies gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr. Beim Kircheneingang bitte Desinfektionsmittel nehmen.
    • Die Körbchen für die Kollekte sind am Ausgang aufgestellt.
    • Bis auf Weiteres ist keine Mundkommunion möglich. Bei der Kommunionspendung ist darauf zu achten, dass sich die Hände der Kommunionspender und die der Kommunionempfänger nicht berühren. Kinder (und Erwachsene), die nicht kommunizieren, werden ohne Berührung gesegnet. 
    • Ein Willkommensdienst am Eingang steht mit Rat und Tat zur Verfügung. 
    • Am Ende des Gottesdienstes sollen die Mitfeiernden die Kirche einzeln bzw. als Paar bzw. als Familie und mit Abstand von 2 Metern zu verlassen und sich auch auf dem Kirchplatz nur mit Abstand treffen und miteinander reden. 
    • Die Gottesdienste während der Woche sind platzmäßig kein Problem!

     
    Und schließlich der wichtigste Punkt:
    Nachdem wir also nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen in der Erlöserkirche zur Verfügung haben und es weder „Vorreservierungen“, noch Platzkarten und schon gar keine „Freunderlwirtschaft“ gibt, wäre es sicherlich ein Vorteil, eine diesbezügliche Flexibilität mitzubringen. Damit also niemand enttäuscht, frustriert und in seinen Vorurteilen bestätigt wieder nach Hause gehen zu muss, empfiehlt es sich einerseits, rechtzeitig da zu sein oder andererseits auf einen weniger frequentierten Gottesdienst (zum Beispiel die Vorabendmesse) auszuweichen.

    Wir schauen, dass alle zu ihrem „Recht“ kommen!

    Liebe Schwestern und Brüder!

    Wenn wir uns jetzt alle darum bemühen, in (möglichen) schwierigen und herausfordernden Situationen, so gut es geht, in der Liebe zu bleiben und die Nerven nicht zu verlieren, dann werden wir diesen nächsten Schritt jetzt ganz leicht gehen können. Ansonsten bleiben die einen zuhause bzw. kommen erst gar nicht, die anderen sind verärgert und wieder andere lassen sich nie mehr blicken. 

    Vergessen wir nicht: wir feiern Gott, sein Heilswirken an uns Menschen. Und wir alle sollten am Ende des Gottesdienstes mit einer großen Freude und Dankbarkeit im Herzen nach Hause zurückkehren. Und lassen wir uns die Freude ja nie nehmen!

    Mir scheint, dass dieser nächste Schritt eine Bewährungsprobe ist, wie es um unsere Liebe zu Gott und unserem Nächsten steht.

    Es grüßt und segnet euch alle
    Pfr. Thomas Sauter, der sich schon jetzt auf euch alle riesig freut!