CSI-Gebet für verfolgte Christen

Jeden Donnerstag von 18:30 - 19:00 Uhr beten wir in der Erlöserkirche einen Rosenkranz vor dem ausgesetzten Allerheiligsten für verfolgte Christen aus der ganzen Welt. 

Weitere Informationen über verfolgte Christen finden Sie unter www.csi.or.at 

Gebetsstunde 

18. 10. 2018

Vater im Himmel, voll Vertrauen auf Deine barmherzige Liebe bitten wir wieder für unsere verfolgten und bedrängten Mitchristen.

Wir beginnen: Im Namen des Vaters ......

Nigeria: Leah Sharibu droht Hinrichtung durch Boko Haram

Fast acht Monate sind vergangen seit dem Tag, an dem die damals 14-jährige Schülerin Leah Sharibu zusammen mit über 100 anderen Mädchen von Boko Haram entführt wurde. Mitte September drohte die islamistische Gruppe, Leah zu töten. Daraufhin wandten sich ihre Eltern an die nigerianische Regierung mit der dringenden Bitte, auf die Rettung ihrer Tochter hinzuwirken.

Nach einer Pressekonferenz wandte sich Präsident Buhari direkt an die Familie. Am 3. Oktober schrieb er auf Twitter: „Heute sprach ich mit Frau Rebecca Sharibu, um sie unserer Entschlossenheit zu versichern, ihre Tochter Leah sicher nach Hause zurückzubringen. Die Gedanken und Gebete aller Nigerianer sind mit der Familie Sharibu und den Familien all jener, die noch immer in Gefangenschaft sind. Wir werden alles tun, was wir können, um sie zurückzubringen.“

Dass viele Menschen für sie beten, ist eine große Hilfe für Leahs Familie. „Ich bin allen dankbar, die für uns beten und rufe sie dazu auf, dies weiterhin zu tun“, sagte Rebecca Sharibu in ihrer öffentlichen Botschaft ende September. „Wir möchten euch dafür danken, dass ihr uns zur Seite steht. Möge Gott euch belohnen.“

Vater im Himmel wir bitten Dich, segne Leah und alle anderen Geiseln, von denen wir nichts wissen und lass sie freikommen.

Jesus, beschütze du die Familien und gib ihnen die Kraft, durchzuhalten in der Treue zu dir.

Maria, Mutter und Trösterin aller Leidenden, stehe du ihnen bei.

..., Jesus, der von den Toten auferstanden ist.

Zentralasien: Abgeschnitten von der Gemeinde

Wer sich in einem der  zentralasiatischen Länder vom Islam abwendet, um Jesus Christus zu folgen, muss mit Verfolgung rechnen. In vielen Fällen üben Regierung und Behörden massiven Druck auf Christen und verstärkt auf „Abtrünnige vom Islam“ aus. Besonders schwer leiden Mädchen und Frauen, die von Mitgliedern der eigenen Familie und Großfamilie misshandelt und unterdrückt werden, bis hin zur Androhung ihrer Ermordung, wenn sie Jesus nicht absagen. Für betroffene Mädchen und Frauen bleibt oft nur die Mög-lichkeit, in eines der Zufluchtshäuser zu fliehen, die Open Doors in dieser Region unterhält.

So erging es Hamida, die 15 Jahre dafür betete und darauf hoffte, dass ihr muslimischer Ehemann bald zum Glauben an Jesus finden würde. Immerhin hatte Amrid sich ungewöhnlich tolerant gezeigt, nachdem seine Frau sich vom Islam abgewandt hatte. Sie durfte ihren Glauben an ihre drei Kinder weitergeben, eine kleine Kirche besuchen, andere Christinnen treffen und offen beten sowie die Bibel lesen. Doch zu Beginn des Jahres 2017 überredeten Amris Verwandte ihn zur Teilnahme an einer Pilgerreise nach Mekka.

„Nach dieser Reise war Amrid ein anderer Mensch; er wurde ein strenggläubiger Muslim. Seine Liebe zu mir verwandelte sich in eine negative Haltung und sogar in Hass aus einem einzigen Grund: weil ich mich zu Jesus bekenne“, berichtet Hamida. Amrid begann sie zu schlagen und verlangte, sie sollte zum Islam zurückkehren. Als sie sich weigerte, nahm er ihre Ausweispapiere an sich und stellte sie vor die Wahl: entweder ihren christlichen Glauben widerrufen oder alle Ansprüche an ihre drei Kinder und ihren Besitz aufgeben und sich von ihm scheiden lassen. Dann schloss er Hamida ohne Essen in einen Schuppen ein. In der vierten Nacht konnte sie von dort fliehen und wurde in eines der Zufluchtshäuser gebracht.

Vater im Himmel, schütze Du Hamída und alle Frauen, denen es so ähnlich ergeht wie ihr. Lass sie nicht verzweifeln und lege Deine schützende Hand auf sie.

Maria, sei du ihnen Mutter , tröste sie in ihrem Leid und hilf ihnen, den Mut nicht zu verlieren.

... Jesus, der in den Himmel aufgefahren ist.

MYANMAR. Dutzende Pastoren verhaftet und vertrieben

Ethnische Miliz zerstört zudem Kirchen und zieht Bibelschüler gewaltsam ein.

Im Nordosten Myanmars hat die paramilitärische Organisation United Wa State Army (USWA) damit begonnen, eine massive Kampagne gegen Christen zu fahren. In den vergan-genen Wochen wurden 92 Pastoren gefangen genommen, 41 Bibelschüler dazu gezwungen, in die Dienste der Armee zu treten, mehrere Kirchen geschlossen oder zerstört und Priester verhört und vertrieben.

Die UWSA kämpft als militärischer Arm der United Wa State Party für die Unabhängigkeit eines eigenen Staats der Wa-Ethnie. Anfang September hat sie laut Berichten über Facebook angekündigt, alle Kirchen, Missionare und christlichen Lehrer in dem selbster-nannten autonomen Gebiet der Wa zu „untersuchen“. Dabei sollen alle Kirchen zerstört werden, die gebaut wurden, nachdem die UWSP 1989 aus der Kommunistischen Partei Myanmars hervorging. Ausgenommen ist lediglich eine Kirche, die mit Erlaubnis der Regie-rung errichtet wurde. Auch in Zukunft sollen keine Kirchen gebaut werde und ausländische Gemeindearbeiter aus der Region ausgewiesen werden.

Vater im Himmel, lass Deine Kinder nicht allein, stärke sie mit Deinem Heiligen Geist gib ihnen Mut und Vertrauen.

Maria, Mutter aller Völker bitte für sie.

... Jesus, der uns den Heiligen Geist gesandt hast.

Sudan:

Die Regierung des Sudan hat 19 Kirchengebäude zwei Jahre nach ihrer Beschlagnahme an die Sudanesische Kirche Christi (SCOC) zurückgegeben. Ein sudanesisches Gericht hatte im August mit einem überraschenden Urteil diesen Schritt angeordnet, der am vergangenen 24. September mit der Übergabe der Besitzdokumente vollzogen wurde. Für die Christen in dem afrikanischen Land ist dies ein seltener Grund zur Freude.

Zahlreiche christliche Gemeinden und Verbände können nach diesem Urteil wieder Hoffnung schöpfen.

Vater im Himmel, wir danken Dir für dieses Urteil, viele Christen können wieder hoffen und sich freuen.

..., Jesus, der dich o Jungfrau in den Himmel aufgenommen hat.

 

Die Familie von Asia Bibi, für die wir immer wieder gebetet haben erwartet jetzt einen Freispruch.

Die Familie der in Pakistan wegen angeblicher Gotteslästerung zum Tod verurteilten 49-jährigen Katholikin Asia Bibi erwartet, dass der Oberste Gerichtshof des Landes in der Revisionsverhandlung einen Freispruch verkünden wird. Das höchste Gericht des mehrheitlich muslimischen Landes hatte nach einer erneuten Anhörung am 8. Oktober die Entscheidung zunächst vertagt; ein Urteil soll jedoch noch in diesem Monat fallen.

Asia Bibis Mann Ashig Masih und ihre Tochter Eisham Ashig halten sich zurzeit auf Einla-dung von „KIRCHE IN NOT“ in Großbritannien auf. Begleitet werden sie von Pater Emanuel Yousaf. Dieser erklärte im Namen der Familie gegenüber KIRCHE IN NOT: „Die Richter haben zwar noch kein Urteil gesprochen, - das war jedoch auch bei ähnlichen Fällen in der Vergangenheit so – und alle endeten positiv.“

Vater im Himmel, wir danken Dir schon im Vorhinein. Wir vertrauen Dir.

.... Jesus, der dich o Jungfrau im Himmel gekrönt hat.

Herr Jesus Christus,.....