CSI-Gebet für verfolgte Christen

Jeden Donnerstag von 18:30 - 19:00 Uhr beten wir in der Erlöserkirche einen Rosenkranz vor dem ausgesetzten Allerheiligsten für verfolgte Christen aus der ganzen Welt. 

Weitere Informationen über verfolgte Christen finden Sie unter www.csi.or.at 

Gebetsstunde 

CIN-Gebet 09. 07. 2020

 

Wir wollen auch heute wieder für unsere verfolgten und bedrängten Mitchristen beten.

Wir beginnen:

Im Namen des Vaters ....

 

Die internationale Gesellschaft für Menschenrechte und die evangelische Nachrichtenagentur idea haben den in Nordkorea im Jahr 2015 zu lebenslanger Haft verurteilten Pastor Kim Kukgi als Gefangenen des Monats benannt. „Christen in Not“ schließt sich diesem Aufruf an. Der Südkoreaner, der zur reformierten Presbyterianischen Kirche gehört, wurde bereits 2014 in-haftiert. Erst am 26. März 2015 gab die staatliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA bekannt, dass er und der Geschäftsmann Choe Chun-gil verhaftet wurden. Die kommunisti-schen Machthaber warfen beiden Männern vor, an einer Kampagne gegen Nordkorea betei-ligt gewesen zu sein, für den südkoreanischen Geheimdienst spioniert, Falschgeld in Umlauf gebracht und religiöse Propaganda verbreitet zu haben. Laut IGFM wurde der Pastor gezwun-gen, sich selbst der Spionage zu bezichtigen. Kim Kuk-gi wirkte seit 2003 als Missionar in der chinesischen Grenzstadt Dandong. Dort half er nordkoreanischen Flüchtlingen, insbesondere obdachlosen Kindern. Er versandte auch Hilfsgüter nach Nordkorea. Der ostasiatische Staat gilt als das Land, in dem Christen weltweit am stärksten verfolgt werden.

Vater im Himmel, wir bitten DICH: stärke DU Kim KUk-gi in seinem Glauben an DICH. Wir bitten aber auch, führe ihn in die Freiheit.

Maria, Mutter aller Menschen, bitte du mit uns für ihn.

... Jesus, der für uns Blut geschwitzt hat.

 

Burkina Faso:

Die Diözese Dori liegt ganz im Norden Burkina Fasos in der Sahelzone. Die Einwohner sind zu 95 % muslimisch. Christen bilden nur eine kleine Minderheit und leben weit verstreut.

Seit 2015 ist der Norden des Landes stark von islamistischem Terror betroffen. Über 750.000 Menschen sind auf der Flucht, mehr als 1000 Schulen sind geschlossen. Noch immer fliehen jeden Tag durchschnittlich 4.000 Menschen vor den Angriffen der Terroristen. Es kommt zu Massakern und Entführungen.

Darunter sind auch 18 Katecheten mit ihren Familien, denen nicht geholfen werden konnte. Kirche in Not möchte sie jetzt unterstützen und mit ihnen eine neue Zukunft aufbauen.

Vater im Himmel, wir bitten DICH, hilf DU bei diesem Vorhaben, lass sie Spender fin-den, damit sie diesen Menschen helfen können.

Maria, Helferin in allen Nöten, bitte du beim Vater für sie und für die Familien.

..., Jesus, der für uns gegeißelt worden ist.

 

Mosambik

Maputo/N‘nango – Das zur Benediktinerkongregation von Sankt Ottilien zählende Kloster Sankt Pachomius in Mosambik ist von islamistischen Terroristen überfallen worden. Dabei wurden der erst 2019 eingeweihte Neubau geplündert und ein Nebengebäude niedergebrannt. Die vier Mönche des im Norden des Landes gelegenen Klosters konnten rechtzeitig fliehen und sich in einer angrenzenden Pfarre in Sicherheit bringen. Der Vorfall geschah während einer Regierungsoffensive gegen Terroristen in unmittelbarer Nähe des Klosters.

Der Diözesanbischof von Pemba, Bischof Luiz Fernando Lisboa, berichtete vor wenigen Wochen von der dramatischen Lage vor Ort. In einem vom Hilfswerk „Kirche in Not“ veröffentlichten Interview sprach er von einem „Klima des Terrors“, das zu Unsicherheit und zunehmender  Kriminalität führe. So war bereits am Karfreitag eine weitere Missionsstation im Dorf Muambala angegriffen worden. Lisboa verwies auf sechs weitere Brandanschläge auf Kapellen.

Die Missionsbenediktiner waren im Jahr 2015 auf Ersuchen des Bischofs von Pemba in diese Region gekommen, um ein benediktinisches Zentrum mit Klinik, Handwerkerschule und anderen Sozialprojekten aufzubauen. Die Attacke auf die neue Niederlassung wird zwar als Rückschlag angesehen, soll aber die Arbeit vor Ort nicht nachhaltig unterbrechen.

Vater im Himmel, gib diesen Benediktiner-Mönchen DEINEN Segen zu ihrem Wirken und lass sie den Mut nicht verlieren. Lass sie DEINEN Segen zu vielen Menschen bringen.

Maria, unsere Mutter schaue auch du auf sie und schütze sie.

..., Jesus, der mit Dornen gekrönt worden ist.

 

Ägypten

Pastor Magdy sagt: Auf Barmherzigkeit folgt Versöhnung

Auch in der Pfarre von Pastor Magdy in Minya greift die Corona-Hilfe. Die CIN-Lebensmittel-pakete retten das Leben vieler Familien – christlicher wie auch muslimischer Nachbarn.

Hilfe ohne Grenzen 

So wie im Schulprojekt für die behinderten Kinder kümmert sich Pastor Magdy um alle Bedürftigen. Er hat keine Grenzen im Kopf, ob Christen oder Muslime – als Menschen brauchen sie alle seine Hilfe, die die Spender von „Christen in Not“ möglich machen. Die CIN-Kerze mit dem Kreuz ist auf jedem Hilfspaket zu sehen. Hier wird die Bindung zwischen Christen und Muslimen greifbar, die Dankbarkeit überwindet alle religiösen Gräben.

Eine muslimische Frau sagt unter Tränen, dass sie von allen im Stich gelassen wurde. Jetzt hilft der christliche Pastor, damit ihre Familie überleben kann. Barmherzigkeit ist doch stärker

als die Hasspropaganda muslimischer Fundamentalisten.

Vater im Himmel, wir danken DIR für dieses Beispiel gelebter Liebe und bitten DICH: lass immer mehr Menschen diese Liebe, die von DIR kommt erkennen und sie leben.

Maria, Mutter aller Völker bitte für uns.

..., Jesus, der für uns das schwere Kreuz getragen hat.

 

Das letzte Gesätzchen wollen wir beten für alle verfolgten Christen, an die niemand mehr denkt, die in Gefängnissen und Lagern gefangen gehalten werden, oft wie Tiere. Vater im Himmel, lass sie DEINE Liebe spüren.

Jesus, du hast selbst für jeden einzelnen Menschen am Kreuz gelitten, sei du ihnen ganz nah und gib ihnen Kraft und Mut.

Maria, Mutter aller Menschen bitte mit uns beim Vater für sie.

..., Jesus, der für uns gekreuzigt worden ist.

 

 

Herr Jesus Christus, Sohn des Vaters, sende jetzt Deinen Geist über die Erde, lass den Heiligen Geist wohnen, in den Herzen aller Völker, damit sie bewahrt bleiben mögen, vor Verfall, Unheil und Krieg. Möge die Frau aller Völker, die selige Jungfrau Maria, unsere Fürsprecherin sein.