CSI-Gebet für verfolgte Christen

Jeden Donnerstag von 18:15 - 18:45 Uhr beten wir in der Erlöserkirche einen Rosenkranz vor dem ausgesetzten Allerheiligsten für verfolgte Christen aus der ganzen Welt. 

Weitere Informationen über verfolgte Christen finden Sie unter www.csi.or.at 

CIN-Gebetsstunde 17.11.2022

 

Vater im Himmel, wir beten heute für alle, die dein Gebot der Nächstenliebe selbstlos leben und so Hoffnung für die Armen und Hilflosen sind.

Im Namen des Vaters............

 

Pakistan

Hyderabad – In der Fluthilfe hat das St. Elizabeth-Spital spontan eine großartige Arbeit geleistet. Erschreckend ist, wie von den Menschen die so groß angekündigte Hilfe internationaler Organisationen wahrgenommen wird – übrigens auch schon in der

ersten "Jahrhundertflut" 2010 – ein Pater berichtet: "Internationale Hilfsorganisationen, China, Saudi-Arabien usw. kamen alle mit großen Schildern und Kameras....

und alle waren nach einer Woche wieder weg. Die Gesundheitsbehörde der Provinz stellte fest, dass viele Organisationen Medikamente verteilten, die abgelaufen oder von drittklassiger Qualität waren. Sie zogen ab. Die Not blieb, das Hochwasser blieb.

Die Menschen – Christen, Muslime, Hindus – bleiben auch diesmal mit der Krise allein. Nur die Helfer des St. Elizabeth Hospitals sind da."

Es hat sich gezeigt dass in einem Umkreis von 50km um Hyderabad das St. Elizabeth-

Spital der einzige mobile Anbieter von medizinischer Notfallversorgung für die Menschen

ist.

Vater im Himmel lohne den Helfern des Elisabeth-Spitals ihren selbstlosen Einsatz,  und stärke sie in ihrer vorbildhaften Nächstenliebe.

 

Jesus, der als König herrscht

 

Aufgrund der Spendenbereitschaft der CiN-Spender trotz unserer eigenen

Krise – Inflation und den Strompreisen in Österreich – haben wir uns zu einem mutigen Projekt entschlossen.

Ärzte auf Rädern

In der Flut haben die Ärzte und Krankenschwestern, die Angestellten und Studentinnen der von CiN mitgetragenen Schwesternschule gezeigt, wie ein mobiles Team zu den Tagelöhnern in die Zeltdörfer und Lehmhütten fahren und Erste Hilfe leisten kann. Daraus

wird nun mit massiver Hilfe von CiN und unseren Spendern eine ständige Hilfseinrichtung.

"Ärzte auf Rädern" besuchen jeden Tag eine andere Tagelöhner-Siedlung im Umfeld von Hyderabad, wo in jeder Siedlung für bis zu 500 Menschen ärztliche Hilfe geleistet werden kann, etwa 9.000 Tagelöhner können im Monat behandelt werden. Das ist eine Revolution der Hilfe. Denn diese Menschen, die in Lohnsklaverei leben, können zu keinem Arzt oder Krankenhaus kommen und könnten sich dort auch keine Behandlung leisten. Sie

sterben an Malaria, Typhus oder Dengue-Fieber, leiden an Atemwegsinfektionen und Hautkrankheiten. Alles Erkrankungen, die mit medizinischem Wissen und den richtigen Medikamenten geheilt werden können. Jetzt können die Menschen von diesen Geißeln befreit werden.

Herr Jesus Christus, wir bitten um deinen Segen für alle die so viel Gutes tun, um armen und hilflosen Menschen beizustehen.

 

Jesus, der in seiner Kirche lebt und wirkt

 

Hyderabad – Auf dem Höhepunkt der Flutkatastrophe kochten die MitarbeiterInnen des St.Elizabeth-Krankenhauses jeden Tag eine warme Mahlzeit und stellten Vorräte für ein kaltes Abendessen für die Bewohner eines christlichen Dorfes bereit, die von der Flut komplett abgeschnitten wurden. Da auch keine Waren mehr geliefert werden konnten, hungerten die Menschen. Die Krankenschwester-Studentinnen verpackten und verteilten

jeden Tag die Essens-Portionen. Die Ausbildung der Krankenschwestern- Schülerinnen wird ja durch die CiN-Projektpatenschaften für die Schwesternschule möglich gemacht. Es sind meist junge Frauen aus sehr armen christlichen Tagelöhnerfamilien. Durch die Ausbildung bekommen sie eine Chance auf ein selbstbestimmtes Leben, statt in Lohnsklaverei zu verkommen. Abwechselnd begleiten die Studentinnen auch die Ärzte auf

Rädern. Diese jungen Mädchen sind nun so dankbar, dass sie selbst in ihrer freien Zeit ehrenamtlich im St- Elizabeth-Spital den Flutopfern und bei den Lebensmittelpaketen helfen.

Vater im Himmel, erbarme dich der Menschen, die in Pakistan bis zur Erschöpfung arbeiten, um Notleidenden zu helfen. Stärke die Schwestern und Ärzte im St. Elizabeth-Spital in ihrem Dienst für die Ärmsten.

 

Jesus, der wiederkommen wird in Herrlichkeit

 

Nord-Nigeria Erfolgreicher Wiederaufbau

Kaduna/Plateau – Alleine in diesem Jahr sind in den nördlichen Staaten Nigerias (in Plateau und Kaduna) etwa 10.000 Christen ermordet worden. Entführungen von Christen in die Sklaverei, Verbrennen von Hütten und Feldern sowie Vertreibungen sind an der Tagesordnung – und die Regierung tut nichts dagegen. Die Weltöffentlichkeit schaut tatenlos zu. Doch unsere CiN-Hilfsprojekte in Bokkos (Plateau), der Wiederaufbau

und die Neuansiedlung von christlichen Dorfgemeinschaften setzen ein Zeichen für den Überlebenswillen der Christen in Nord-Nigeria. Alleine in Bokkos konnten bisher 30 Häuser neu aufgebaut werden, eine Schule für etwa 300 Kinder ist in Betrieb, das Dorf ist an sicherer Stelle neu aufgebaut worden. Wir unterstützen die Wiederansiedlung der Christen weiter. Die Menschen danken Gott für die Großzügigkeit unserer Spender!

Vater im Himmel, wir danken dir, daß neben all dem vielen Leid immer wieder das Gute siegt. Stärke uns im Vertrauen auf deine Gegenwart.

 

Jesus, der richten wird die Lebenden und die Toten

 

Jemen

Krieg und Leid der Menschen nicht vergessen.. Mehr als 17 Millionen der 30-Millionen-Bevölkerung Jemens sind in akuter Not, die monatelange Waffenruhe hat daran

nichts geändert. Im Zuge des Konflikts kam es zu zahlreichen

Menschenrechtsverletzungen.

Vater im Himmel, mache den Kriegstreibern das Leid der jemenitischen Bevölkerung erfahrbar. Möge so der Friedensprozess beginnen

 

Jesus, der alles vollenden wird

  

Herr Jesus Christus, Sohn des Vaters, sende jetzt deinen Geist über die Erde, laß den Heiligen Geist wohnen in den Herzen aller Völker damit sie bewahrt bleiben mögen vor Verfall Unheil und Krieg, möge die Frau aller Völker, die selige Jungfrau Maria unsere Fürsprecherin sein. Amen