CSI-Gebet für verfolgte Christen

Jeden Donnerstag von 18:30 - 19:00 Uhr beten wir in der Erlöserkirche einen Rosenkranz vor dem ausgesetzten Allerheiligsten für verfolgte Christen aus der ganzen Welt. 

Weitere Informationen über verfolgte Christen finden Sie unter www.csi.or.at 

Gebetsstunde 

05. 07. 2018

Voll Vertrauen auf Deine barmherzige Liebe bitten wir wieder für unsere verfolgten und bedrängten Mitchristen.

Wir beginnen: Im Namen des Vaters ......

Eritrea: Pastor nach 11 Jahren Haft frei.

Das Ende einer langen Leidenszeit wirft Schlaglicht auf inhaftierte Christen.

Im ostafrikanischen Eritrea ist Pastor Oqbamichel nach elfjähriger Haftzeit entlassen worden. Der Leiter der evangelischen Kirche Kale Hiwot d.h. „Wort des Lebens“ in der Hauptstadt Asmara war im Jahr 2007 verhaftet worden und saß seitdem ohne offizielle Anklage im Gefängnis. Seine Freilassung ist ein Hoffnungsschimmer für die zahlreichen inhaftierten Christen im Land.

Lokale Christen berichteten dem Nachrichtendienst World Watch Monitor, er habe 10 Monate lang in Einzelhaft verbracht und anschließend Zwangsarbeit in einem Militärlager leisten müssen.

Teile der jetzt zu Ende gegangenen Haftzeit verbrachte Oqbamichel im berüchtigten “Mitire“-Lager, das für Menschenrechtsverletzungen bekannt ist und wo besonders Anhänger verbotener religiöser Gruppen inhaftiert sind.

Vater im Himmel, wir danken Dir für die Freilassung von Pastor Oqbamichel und bitten Dich für ihn, dass er die Folgen seiner Haft gut verkraftet und körperlich wie auch seelisch wieder zu Kräften kommt.

.... Jesus, der von den Toten auferstanden ist.

Die Familien der Gefangenen bleiben im Unklaren über das Schicksal ihrer Angehö-rigen.

Über die Zahl der in derartigen Lagern inhaftierten Christen existieren keine offiziellen Angaben. In der Regel gibt es keine Anklagen, viele Lager haben informellen Charakter und dienen gleichzeitig als militärische Ausbildungszentren und Straflager. Die Angehörigen bleiben häufig im Unklaren darüber, ob die Betroffenen eine reguläre Haftstrafe verbüßen oder Zwangsarbeit im Rahmen einer verlängerten Wehrpflicht leisten müssen. Einige Chri-sten verfallen durch die Strapazen der Haft in Depressionen und erleiden nachhaltige psychische Schäden. Andere berichten nach ihrer Freilassung, dass sie im Gefängnis andere Häftlinge zum christlichen Glauben führen konnten.

Beten wir für alle inhaftierten Christen, besonders für solche, die schon 10 und mehr Jahre in diesen Lagern leiden.

Jesus, nimm Dich ihrer ganz besonders an und tröste sie.

Maria, Trösterin in allen Leiden, sei bei ihnen und bitte für sie bei deinem Sohn.

... Jesus, der in den Himmel aufgefahren ist.

 Nigeria: Massaker an Christen im Bundesstaat Plateau

Vizepräsident Yemi Osinbajo spricht von „erbarmungslosem Morden“.

Vom 21. bis 25. Juni kam es zu mehreren tödlichen Angriffen von Fulani-Viehhirten auf etwa ein Dutzend christliche Dörfer im zentralnigerianischen Bundesstaat Plateau. Eine genaue Anzahl der Ermordeten liegt noch nicht vor. Die bislang bekannten Details lassen einen der schwersten Angriffe der letzten Jahre auf die christliche Gemeinde erkennen. Mindestens 200 Christen verloren ihr Leben, viele grausam niedergemetzelt. Die anfangs angegebene Zahl von 86 Ermordeten musste in den letzten Tagen immer wieder nach oben korrigiert werden.

Gegenüber World Watch Monitor berichtete eine Quelle: Was an diesem Wochenende ge-schehen ist, geht weiter über Siedler-Hirten-Streitigkeiten hinaus. Es zeigt den Plan der An-greifer, Nigeria zu islamisieren. Die meisten Opfer schliefen, während die Fulani ihre Dörfer überfielen und sie ermordeten.“ Die jüngsten Angriffe sind eine Fortsetzung der seit Jahren andauernden Überfälle der muslimischen Viehhirten auf zumeist christliche Siedler – mit der immer gleichen Vorgehensweise. Die Hirten treiben ihr Vieh auf das Land christlicher Dörfer, um Konflikte zu provozieren, die seitens der oft mit modernen Waffen hochgerüsteten Fulani dann gewaltsam ausgetragen werden.

Westliche Medien stellen dies oft als Streitigkeiten zwischen Bauern und Viehhirten dar. Die Vorfälle vom Wochenende folgen jedoch einer Vertreibungs- und Vernichtungsstrategie. Die Angriffe und Morde haben nur vorgeblich mit Weidegründen zu tun, denn Überfälle auf Gottesdienste weisen auf eine andere Agenda hin. Darauf haben Sprecher der Christlichen Vereinigung Nigerian (CNA) viele Male hingewiesen. Die Konflikte im Bundesstaat Plateau zwischen den nördlichen Scharia-Staaten und dem mehrheitlich christlichen Süden stehen für ein Land in der Zerreißprobe.

Stellen wir dieses Land unter den Schutz Marias, der Frau und Mutter aller Völker  und Nationen und bitten wir sie um ihre Hilfe.

... Jesus, der uns den Heiligen Geist gesandt hat.

 Beten wir für die Christen im Irak, die aus der Vertreibung in ihre Heimat zurückkehren., Dass sie angesichts der Zerstörungen den Mut finden, den Aufbau voranzutreiben und dabei auch auf unsere Solidarität zählen können.

Bleiben wir mit ihnen verbunden und legen wir sie in das Herz der himmlischen Mutter.

..., Jesus der dich o Jungfrau im Himmel in den Himmel aufgenommen hat.

Beten wir für die Christen in Nepal, die Übergriffen der hinduistischen Fundamentalisten ausgesetzt sind und deren Kirchen brennen, dass sie unbeirrt an Christus glauben.

Vater im Himmel, lass die Regierenden Einsicht haben, dass das Verbot der Konversion das Menschenrecht der Religionsfreiheit mit Füssen tritt. Sende ihnen Deinen Heiligen Geist.

Maria, Königin des Himmels bitte für alle: für die Christen und für die Regierenden.

Maria, Königin des Friedens, bitte für Nepal.

.... Jesus, der dich o Jungfrau im Himmel gekrönt hat.

Herr Jesus Christus, Sohn des Vaters, sende jetzt deinen Geist über die Erde, lass den Heiligen Geist wohnen in den Herzen aller Völker, damit sie bewahrt bleiben mögen vor Verfall, Unheil und Krieg. Möge die Frau aller Völker, die selige Jungfrau Maria, unsere Fürsprecherin sein. Amen.