Auf drei Turnusse verteilt gönnten sich 180 Ministrant/innen in den vergangenen Wochen eine wohlverdiente Auszeit im Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast sowie im Marianum in Bregenz. Die Miniwochen wurden von der Katholischen Jugend und Jungschar Vorarlberg organisiert, als kleines Dankeschön für den Einsatz der Minis unterm Jahr.

Den Alltag vergessen

Da das Wetter sehr durchwachsen war, wurde das Programm den jeweiligen Gegebenheiten angepasst. Bei Sonnenschein gab es draußen Stockbrot und viele Spiele wie zum Beispiel eine Betreuer-gegen-Minis-Challenge, eine Wasserschlacht und es wurde eine riesengroße Murmelbahn gebaut. Bei Schlechtwetter wurde drinnen gebastelt und gewerkelt, was das Zeug hielt.

Die Kinder waren in kleine Gruppen eingeteilt worden, die sich je in einem anderen Raum aufhielten, um den Kontakt untereinander zu minimieren. Die eine Gruppe duellierte sich im Tischtennis, während sich die anderen in Jonglage übten. Auch handwerklich tobten sich die Minis aus: Mit dem Lötkolben wurden individuelle Jausenbrettchen verziert, kleine Monster aus Wolle kreiert und schicke Schlüsselanhänger gebastelt. Am Abend vertrieben sich die Kinder bei einem Casino-, Disco-, oder Kinoabend die Zeit.

Große Vorfreude

Seit Jahrzehnten organisiert die Katholische Jugend und Jungschar Vorarlberg die Miniwochen. Sie sind ein Dankeschön an alle Ministrant/innen im Ländle für ihre Arbeit im Jahr. Einige sind schon Stammgäste, aber auch die vielen „Neulinge“ freuen sich jedes Jahr wieder auf eine Woche gemeinsam im Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast. Nach dem vielen Hin und Her des letzten Jahres fanden viele Ministrant/innen es schön, dass doch noch ein Lager zustande gekommen ist. Mit Blick aufs Programm war diese Vorfreude berechtigt: Von Früh bis Spät steppte der Bär. Über Workshops und Spiele bis hin zu Geschichten-Erzählen und Input zum Ministrantendasein war alles dabei. Je nach Wetter, Lust und Laune ging es zum Spielen in den Wald oder an die Wassertrete. Langweilig wurde den Minis nicht.