Die meisten von euch haben sicherlich mitbekommen, dass es in vielen Bereichen unseres Lebens seit 19. Mai 2021 Öffnungsschritte gibt. Das bringt auch für die außerschulische Kinder- und Jugendarbeit und Sommerlager Lockerungen mit.

Die angeführten Bestimmungen gelten nur für Aktionen MIT Kindern und Jugendlichen. Darunter fallen Kleingruppen, wie z.B. Ministrant/innen-Gruppen, Jungschar- und KJ-Gruppen, Firmgruppen, Tischrunden innerhalb der Erstkommunionsvorbereitung etc. als auch Sommerlager mit Kindern und Jugendlichen.

Gültige Regelungen:

  • max. 20 teilnehmende Kinder und Jugendliche und vier Betreuungspersonen im Freiluftbereich und in geschlossenen Räumen
  • Durch ein ausgearbeitetes COVID-19-Präventionskonzept und wenn es darin vorgesehen wird, kann der Mindestabstand von zwei Metern gegenüber Personen und das Tragen einer FFP2-Maske entfallen.
  • Für die Teilnahme muss der Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr erbracht werden:
    • getestet: Antigen-Test in Eigenanwendung inkl. behördl. Registrierung (max. 24 Std. alt - https://selbsttestung.lwzv.at/) oder behördl. Antigentest, Schultest (max. 48 Std. alt) oder molekularbiologischer PCR-Rest (max. 72 Std. alt)
    • genesen: ärztliche Bestätigung über eine innerhalb der letzten 6 Monate überstandene Infektion (bzw. Nachweis über Antikörper - max. 3 Monate alt) oder Absonderungsbescheid (max. 6 Monate alt) für nachweislich erkrankte Person
  • Kinder bis zum 10. Lebensjahr und Kinder der Primarschulen sind vom Nachweis befreit.
  • Betreuungspersonen müssen wöchentlich einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr nachweisen können, ansonsten muss verpflichtend immer eine FFP2-Maske getragen werden.
  • Es können bei räumlicher, zeitlicher oder baulicher Trennung, die eine Durchmischung der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen verhindert, auch mehrere Veranstaltungen mit Kleingruppen parallel stattfinden, sofern die genannten Höchstzahlen pro Kleingruppe nicht überschritten werden.
  • Registrierungspflicht: Es ist notwendig, die Kontaktdaten (Name, Mail oder Telefon) der Kinder und Jugendlichen sowie den Betreuungspersonen zu erheben und eine Anwesenheitsliste zu führen. So kann im Anlassfall verlässlich Auskunft über die betroffenen Personen gegeben werden. Die Daten müssen nach 28 Tage vernichtet werden und dürfen ausschließlich für den Zweck der Nachverfolgung bei einer SARS-CoV-2-Infektion verwendet werden.

 Präventionskonzepte

Veranstaltende haben ein dem Stand der Wissenschaft entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept zur Minimierung des Infektionsrisikos auszuarbeiten und einzuhalten.
Das Präventionskonzept hat insbesondere zu enthalten: Schulung der Betreuungspersonen,

  1. spezifische Hygienemaßnahmen,
  2. organisatorische Maßnahmen (Maske, Mindestabstand, Registrierung…),
  3. gegebenenfalls Regelungen betreffend die Konsumation von Speisen und Getränken,
  4. gegebenenfalls Regelungen betreffend Beherbergung,
  5. Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion.

Weitere Informationen

Die geltenden Maßnahmen, eine Vorlage für ein Präventionskonzept, eine Vorlage für Information von Teilnehmenden von Kinder- und Jugendangeboten findet ihr auf der Seite des Landes Vorarlberg. (https://vorarlberg.at/-/vereine-corona-jugend)

Den Leitfaden des Bundeskanzleramt für außerschulische Kinder- und Jugendarbeit und Sommerlager gibt es hier. (https://www.bundeskanzleramt.gv.at/service/coronavirus/coronavirus-infos-familien-und-jugend/jugendarbeit.html)

Hier gibt es eine Vorlage für ein Präventionskonzept.

Ideen für den Wiedereinstieg findet ihr hier.