Gemeinsam haben wir die schwierigste Sternsingeraktion aller Zeiten geschafft. Uns hat berührt, zu sehen, wie traurig die Pfarren waren, die absagen mussten. Die Kreativität und das Engagement, mit denen Alternativen zum Sternsinger-Hausbesuch entwickelt wurden, waren umwerfend. Und es war ergreifend, wie herzlich die Sternsinger/innengruppen, die unterwegs waren, von den Menschen aufgenommen wurden.

Dank des unglaublichen Engagements in den Pfarren klingelte es 745.998x in Vorarlbergs Sternsingerkassen

„Die Corona-Pandemie hat an den Sternsinger/innenkräften gezehrt, aber unsere Pfarren – Kinder, Jugendliche und Erwachsene – und unsere Spender/innen haben gezeigt, was mit vereinten Kräften für die Sternsingeraktion geschafft werden kann! ‚Hilfe unter gutem Stern‘ trifft es da tatsächlich.“ Susanne Schaudy, Diözesanverantwortliche für die Dreikönigsaktion in Vorarlberg, ist trotz des Spendenrückgangs von 225.000 Euro zufrieden. „Wir haben Schlimmes befürchtet, aber dank unseren König/innen und Spender/innen konnten wir doch ein tolles Ergebnis meisterten. Dankeschön!“ In ganz Österreich konnten € 13.371.855,90 gesammelt werden .

Notwendiger denn je: Hilfe unter gutem Stern

Wie Österreich hat die Pandemie auch die Partnerländer der Dreikönigsaktion völlig unvorbereitet getroffen. Kurzfristig angekündigte Lockdowns haben Millionen Existenzen zerstört. So fanden z.B. in Indien tausende Wanderarbeiter/innen keine Arbeitsmöglichkeiten mehr vor und der Heimweg mit öffentlichen Transportmitteln war auch nicht möglich.  Millionen Arbeitende im informellen Sektor verloren ihre Einkommensquelle. Die Angst vor Hunger überschattet vielerorts die Sorge um die Infektion. Unterstützungsprogramme von Seiten der Regierungen sind kaum vorhanden, eine „Kurzarbeitsregelung“ oder „Umsatzentschädigung“ können sich Staatshaushalte im Globalen Süden nicht leisten. Menschen sind auf ihre eigenständige Arbeit angewiesen und brauchen daher mehr denn je finanzielle Hilfe von außen.

Sternsingen stoppt Kinderarbeit

Für Millionen von Kindern bedeutet die Pandemie immer noch Heimunterricht, was für viele aufgrund fehlender Endgeräte und Zugang zu einem funktionierenden Internet eine unlösbare Aufgabe bleibt.  Es besteht die Gefahr, dass diese Kinder und Jugendlichen nicht mehr ins Regelschulsystem zurückkehren, weil sie inzwischen andere Aufgaben, zum Teil Erwerbsarbeit für die Familie, übernommen haben. Corona macht Erfolge im Kampf gegen Kinderarbeit zunichte. Laut einer ILO/UNICEF-Studie steigt die Zahl arbeitender Kinder erstmals seit 20 Jahren wieder an. Zu Ostern startete die Dreikönigsaktion die Kampagne kinderarbeitstoppen.at. Bis zum 12. Juni – dem internationalen Tag gegen Kinderarbeit - wird eine Vielzahl an Aktionen weltweit auf das Leid arbeitender Kinder aufmerksam machen. Im Kern steht die Forderung nach einem Lieferkettengesetz, das garantiert, dass in Österreich verkaufte Produkte frei von Kinderarbeit sind. 

Die Kassa bleibt geöffnet: Zukunft schaffen - mit deiner Sternsingerspende

Unterstütze gerade in Zeiten der Corona-Krise über eine Million Menschen in 500 Projekten dabei, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Deine Solidarität schenkt Menschen in Not neue Lebenschancen. Hier sicher & online spenden!

 

Mit diesem Dankesvideo und dem Zusammenschnitt der Pfarrvideos beenden wir die "heiße Phase" der Sternsingeraktion 2021 und freuen uns auf 2022!