Mit unserer Osteraktion wollen wir auf das Problem der Kinderarbeit im Kakaoanbau aufmerksam machen und es möglich machen, sich aktiv bis 11. April dagegen einzusetzen... und Schokolade dann umso mehr genießen zu können!

Westafrika: Kinderarbeit im Kakaoanbau

70 Prozent der Welternte von Kakao stammt aus Westafrika. Laut einem Bericht der Tulane Universität (USA) aus dem Jahr 2015 arbeiten alleine an der Elfenbeinküste und in Ghana mehr als zwei Millionen Kinder im Kakaoanbau. Obwohl es verboten ist.

Am Beispiel Kakao lässt sich gut nachvollziehen, wie das Ansteigen von ausbeuterischer Kinderarbeit mit dem Verfall des Weltmarktpreises, oft durch Börsenspekulation verursacht, verbunden ist. Auf Grund des Preisverfalls waren erwachsene Erntehelfer/innen nicht mehr leistbar, deswegen wurde auf „billigere“ Kinderarbeit zurückgegriffen. Projektpartner/innen der Dreikönigsaktion der kath. Jungschar beklagen auch immer wieder Fälle von Menschenhandel: Kinder werden aus entfernten Regionen mit falschen Versprechungen geködert und landen dann bei Schwerarbeit im Kakaoanbau.

(c) Eric St. Pierre

Was können wir tun?

Einerseits mit ein paar Klicks schnell etwas bewirken: Die Petition gegen Kinderarbeit!

Andererseits wollen wir auch mit unserer Osteraktion auf das Problem der Kinderarbeit im Kakaoanbau aufmerksam machen. Da momentan Gruppenstunden schwierig sind und vielerorts nicht stattfinden, können wir die Kinder und Jugendlichen über diesen Weg nur schwer erreichen. Deshalb haben wir uns eine online-Aktion überlegt:

1. Informiere dich:

Auf der Seite www.kinderarbeitstoppen.at findest du viele Informationen rund um das Thema Kinderarbeit.
Sieh dir das kurze Video zum Thema Kakao an. Oder das kurze Video zur Kinderarbeit generell

2. Fotoaktion:

Wir wollen das Problem aufzeigen und sichtbar machen. Dazu haben wir eine Fotoaktion in unseren Sozialen Netzwerken ins Leben gerufen.

Jetzt seid ihr aufgefordert: Nehmt einen Schoko-Osterhasen und packt ihn aus (so, dass man die Marke nicht mehr sieht). Dann macht ein Foto von euch und dem Schokohasen (reinbeißen erlaubt). Dieses Foto schickt ihr an Susanne Schaudy 0676 83240 7133 oder susanne.schaudy@junge-kirche-vorarlberg.at.

(c) Judith Zortea

Diese Fotos werden mit dem Hashtag #kinderarbeitstoppen und einem Untertitel: „Alle Kinder sollen Schokolade essen dürfen und nicht Kakaobohnen schleppen müssen.“ auf Facebook und Instagram gestellt. Wenn ihr das Foto an Susanne Schaudy schickt, erklärt ihr euch damit einverstanden, dass dieses Foto von euch auf der Facebook- und Instagram-Seite der Katholischen Kirche Feldkirch online gestellt wird.

Je mehr Fotos wir haben, umso mehr können wir bewirken. Am Ende der Aktion wird dann auch ein Positionspapier an Politiker/innen geschickt, dass es ein Gesetz geben muss zur Lieferketten-Verantwortung für Unternehmen. Das bedeutet, dass jedes Unternehmen verantwortlich ist, dafür zu sorgen, dass in keinem Schritt seines Produkts Kinderarbeit steckt.

Aktionszeitraum: 24.03.-11.04.2021

Übrigens: Teilnehmer/innen erhalten eine kleine, faire Überraschung :-)

(c) Pexels/Giftpundits

 www.kinderarbeitstoppen.at