In den vergangenen drei Wochen waren insgesamt 300 Ministrant*innen aus ganz Vorarlberg bei den Miniwochen im Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast in Götzis. Jeweils vier Tage kamen so Kinder im Alter zwischen 8 und 15 Jahren in verschiedene Altersgruppen aufgeteilt zu einem unvergesslichen Sommerabenteuer.

Vor allem Ministrant*innen aus kleineren Pfarren nehmen das Angebot der Miniwochen gerne an, denn oft ist es für sie nicht rentabel ein eigenes Ferienlager zu organisieren. Oft sind die Minis schon seit Jahren dabei und kommen jedes Jahr wieder gerne. Umso abwechslungsreicher muss das Programm sein, also eine gute Mischung zwischen Dauerbrennern und innovativen Ideen.

Erfrischend und actionreich

Zu den Dauerbrennern gehört der Bastelnachmittag bei dem viele kleine Mitbringsel gebastelt werden. Auch der Besuch der Wassertrete gehört zu den erfrischenden Traditionen. Bei den sommerlichen Temperaturen war alles was mit Wasser zu tun hatte gern gesehen. Es wurde eine Wasserrutsche gebaut und in der Örflaschlucht aus Naturmaterialien eine Kugelbahn gebastelt.

Der Casinoabend ist jedes Jahr ein bisschen anders und gehört definitiv zum Highlight der Kids. Bei diversen Spielen gab es Spielgeld zu gewinnen, mit dem sie sich im Anschluss Süßigkeiten kaufen konnten. Wer keine Lust auf Spiele hatte konnte in der Disco tanzen was das Zeug hält.

An den Vormittagen ging es etwas ruhiger zur Sache. Dort wurden mit den Ministrant*innen Themen wie „Frieden“ und „Sich für andere einsetzen“ behandelt.

Das Beste passiert dazwischen

Es geht bei den Miniwochen jedoch nicht nur ums Programm. Die Kinder hatten viel freie Zeit, in der sie tun und lassen konnten was sie wollen. Am Vorplatz des Bildungshauses wurde mit den Pedalos gefahren oder auf Eigeninitiative Spiele gespielt. Andere gingen runter auf den Fußballplatz und schossen Tore. Manche mögen es gemütlicher und genossen gemeinsam die Sonne.

„Es ist immer wieder schön zu sehen, wie die Kinder lachen, wie sie neue Freundschaften knüpfen und wie sie sich mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten, ohne Leistungsdruck, ausdrücken“, so Mona Pexa, Leiterin der Miniwochen.

Abends gab es Gutenachtgeschichten bevor Ruhe in Arbogast einkehrte und Kinder sowie Betreuer*innen müde ins Bett fielen.

Ferialjob

Apropos Betreuer*innen – viele von ihnen waren als Kinder schon bei den Miniwochen dabei und kamen später wieder als Betreuer*innen dazu. Aber auch Jugendliche, die einfach gerne was mit Kindern unternehmen sind dabei und sorgen für eine abenteuerliche Zeit der Ministrant*innen.