Aufgrund der aktuellen Situation rund um COVID-19 wird Österreichs größte Jugendsozialaktion „72 Stunden ohne Kompromiss“, organisiert von der Katholischen Jugend Österreich in Zusammenarbeit mit youngCaritas und Hitradio Ö3, auf 13.-16. Oktober 2021 verschoben. „Herausfordernde Zeiten erfordern herausfordernde Entscheidungen. Entscheidungen, die getroffen werden müssen, um das Wohl aller zu schützen und gleichzeitig das Gemeinsame in den Mittelpunkt zu stellen“, begründet Magdalena Bachleitner, ehrenamtliche Vorsitzende der Katholischen Jugend Österreich die Verschiebung der Sozialaktion.

Bei dem Projekt, das ursprünglich im Oktober 2020 hätte stattfinden sollen, setzen tausende Jugendliche in ganz Österreich ein Zeichen der Solidarität und Hilfsbereitschaft. Während der 72 Stunden stellen sie sich dabei in den Dienst der guten Sache und beweisen mit viel Einsatz, Kreativität und Teamgeist, dass sich soziales Engagement lohnt und auch Spaß macht.
Aufgrund der unvorhersehbaren Entwicklung ist eine Planung der rund 400 Einzelaktionen zurzeit nur sehr schwer möglich. Viele unsichere Faktoren wie etwa das Zusammenarbeiten Jugendlicher auf engsten Raum, der Schutz von Risikogruppen bei Projekten mit immun schwachen Personen sowie die Möglichkeit sich vorab in der jeweiligen Gruppe zu treffen um das Projekt zu organisieren, spielen eine wesentliche Rolle, die zu der Verschiebung geführt haben. „Uns ist die Gesundheit aller Beteiligten enorm wichtig. Wir können aus heutiger Sicht nicht abschätzen, wie sich die Situation bis Oktober entwickeln wird“, so Magdalena Bachleitner und weiter: „Viele Fragen bezüglich der Projektdurchführung stehen offen. Beispielsweise wissen wir nicht, ob sich die Jugendgruppen im Herbst wieder treffen können, ob wir Projekte in Einrichtungen der Caritas oder anderen sozialen Einrichtungen wie etwa Flüchtlingsheime, Wohn- und Pflegeheimen durchführen können.“

Alternativaktion für 2020 in Planung

„72 Stunden ohne Kompromiss“ steht für Solidarität, Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft. Diese Werte sind vor allem in der aktuellen Situation von großer Bedeutung. „Den Spirit von ‚72 Stunden ohne Kompromiss‘ braucht es in diesem Jahr besonders stark. Wir arbeiten daher gerade daran eine Möglichkeit zu schaffen, um diesen Spirit gemeinsam erleben zu können, wenn auch nicht direkt vor Ort im Rahmen eines ‚72 Stunden Projekts‘“, ergänzt Magdalena Bachleitner.
Auch wenn die „72 Stunden ohne Kompromiss“ in diesem Jahr nicht in gewohnter Weise stattfinden können, so kann jede/r einzelne einen eigenen Beitrag leisten, ganz individuell, persönlich und unmittelbar. „Schützen wir uns und andere Personen, helfen wir jenen Personen, die es gerade am meisten brauchen und stehen wir in diesen schwierigen Zeiten zusammen und unterstützen uns gegenseitig!“ so die Vorsitzende der Katholischen Jugend Österreich abschließend.