Erfolgreicher Abschluss des zehnten Durchgangs von Österreichs größter Jugendsozialaktion, organisiert von der Katholischen Jugend Österreich in Zusammenarbeit mit youngCaritas und Hitradio Ö3.

Die Welt verändern, einen Beitrag leisten und dort anpacken, wo es gerade am meisten gebraucht wird: Über 2.500 Jugendliche waren vom 13. bis 16. Oktober 72 Stunden lang Botschafter*innen für Solidarität und soziales Engagement. Mit dem zehnten Durchgang von Österreichs größter Jugendsozialaktion bewiesen die jungen Menschen, dass sie gemeinsam Großartiges bewegen können, sich kompromisslos für andere einsetzen und auch in Pandemie-Zeiten sozial tätig sind.

Großes Danke

Dafür bedankt sich Bundespräsident Alexander van der Bellen bei allen Teilnehmenden und Beteiligten: „Danke, dass Sie in den letzten 72 Stunden die Ärmel hochgekrempelt und sich in den Dienst einer guten Sache gestellt haben. Sie, die jungen Menschen in unserem Land, leisten einen wesentlichen Beitrag für unsere Gesellschaft und das, was Sie tun, macht einen großen Unterschied: Sie mischen mit. Danke für Ihr großes Engagement in den vergangenen 72 Stunden und in Zukunft.“

Unter dem Jubiläumsmotto „Wir mischen mit“ setzten sich auch 23 Teilnehmer*innen in 2 Projekten in Vorarlberg für einen sozialen Zweck ein.

Ein Garten zum Verweilen

Der Kräutergarten des Jugend- und Bildungshauses St. Arbogast wurde von einer Gruppe Jugendlicher auf Vordermann gebracht und verschönert. „Wir bauen optisch ansprechende und Wärme speichernde Steinmauern für die Gartenbegrenzungen, jäten und pflanzen. Wir befassen uns mit den vier Temperamenten, die aus der Lehre der traditionellen Europäischen Medizin bekannt sind und lernen, welche Kräuter welchen Temperamenten zugeordnet werden und wie sie wirken“, erklärte Projektleiter Peter Ionian von freigeist arbogast. Dazu bastelten sie schöne Beschriftungen für die Pflanzen. Damit schufen sie Sitzgelegenheiten und somit Möglichkeiten für Begegnung, Austausch und geselliges Verweilen.

Eine Hütte für die Jugend

Und auch beim zweiten Projekt legten sich die Jugendlichen handwerklich ins Zeug. Die Katholische Jugend und Jungschar Vorarlberg verwaltet die Jungscharhütte Lohorn am Pfänderhang. „Die Hütte ist teilweise renoviert, es fehlten aber jugendliche Akzente. Die jugendlichen Teilnehmer und Teilnehmerinnen konnten eigene Ideen einbringen und hatten Gestaltungsspielraum. Anfallende Arbeiten waren: Wände malen und gestalten, Zimmer neu einrichten, das Areal bzw. den Wald pflegen, den Zaun erneuen, Tische und Bänke abschleifen und lackieren, usw.“ Laut Projektleiter Marcelo Silveira-Bubniak gab es also einiges zu tun. Übrigens: Die Verpflegung im Haus stand während dem Projektzeitraum ganz im Zeichen von regional, saisonal, biologisch/ökologisch, fair und nachhaltig.

Fazit

Gemeinsam mit Jugendlichen machte die Katholische Jugend und Jungschar, sowie die youngCaritas die Welt ein Stück weit besser. Solidarität leben und einen positiven Beitrag für mehr Zusammenhalt in unserer Gesellschaft leisten, waren die Ziele der Aktion. „Für die Kids war es heuer – nach dem Jahr mit Corona - ein ganz besonderes 72 Stunden ohne Kompromiss, weil sie endlich wieder als Gruppe, und nicht nur als Einzelpersonen ein Sozialprojekt durchführen können. Die Motivation und Begeisterung dafür war auch schon beim Kick off deutlich spürbar. Für uns als Organisation ist es immer faszinierend zu sehen, dass junge Menschen auch in schwierigen Zeiten Not sehen, anpacken und einfach helfen wollen“, so Sabine Fulterer von der youngCaritas. Auch Mona Pexa von der Katholischen Jugend und Jungschar zeigt sich zufrieden: „Es ist nicht selbstverständlich, seine Freizeit für 72h für einen sozialen Zweck zu opfern. Umso stolzer können wir auf diese jungen Leute sein, die genau das tun.“