Wer am Sonntag auf die Hohe Kugel wanderte, durfte sich über eine kleine Überraschung der Jungen Kirche und der Katholischen Kirche Vorarlberg freuen.

Die Kirche sollte dort sein, wo die Menschen sind - diesem Grundsatz folgend machte sich am vergangenen Wochenende ein kleines Team der Jungen Kirche und der Katholischen Kirche Vorarlberg auf den Weg auf die Hohe Kugel, um den Wandernden eine kleine Freude zu bereiten und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Und über was freut sich eine wandernde Person am Gipfel mehr, als einen Gipfelschnaps - zumal der nicht einmal selbst hinaufgetragen werden muss?

Gut angekommen

Von „Was toand o ihr do homa?“ bis „Mai jo, an Schnaps hot jetzt grad no gfehlt!“ waren die Reaktionen auf das ungewöhnliche Angebot dabei durch die Bank sehr positiv. „Es freut uns, dass wir hier oben so vielen Menschen eine Freude machen konnten“, sagt Corinna Peter von der Jungen Kirche Vorarlberg. „Viele Menschen waren aber schon sehr überrascht, uns hier anzutreffen.“ Versorgt wurden die fleißigen Wanderer/innen dabei mit Schnaps aus dem Kapuzinerkloster in Feldkirch, welches für die neue Aktion ihre Vorräte zur Verfügung stellte. Auch das kleine Wandervolk kam am Gipfel nicht zu kurz, gab es doch auch ein kleines Gläschen mit Limonade und „Kirchenchips“ - Hostienreste zum Knabbern.

Aufstieg

Für das Gipfelerlebnis machte sich die kleine Truppe bereits um 6.30 Uhr in der Früh auf den Weg. Neben der Verpflegung wurden auch Aufkleber und „Nächstenlieble“ - die neuen T-Shirts der Jungen Kirche Vorarlberg - auf den Gipfel mitgenommen. Von 10 bis  13.30 Uhr wurden dann die Wandernden auf dem Gipfel empfangen. „Nachdem die ‚Schnapsidee‘ so einen guten Anklang gefunden hat, werden wir die Aktion wahrscheinlich wiederholen“, sagt Mona Pexa von der Jungen Kirche Vorarlberg. Wer also in den nächsten Monaten bereits auf dem Weg zum Gipfel grinsenden Menschen begegnet, darf sich an der Bergspitze dann auf einen schönen Empfang der Katholischen Kirche freuen.