Wie geht es weiter?

Sommerlager Pfarren / Stornierungen

Rund um die geplanten Sommeraktivitäten für Kinder und Jugendliche gibt es derzeit viele offene Fragen und Unsicherheiten. Die aktuellen Maßnahmen der Bundesregierung zu Covid-19 lassen bisher noch keine klaren Schlüsse über die Regelungen, ob und unter welchen Bedingungen ein Sommerlager stattfinden kann. Konkretere Informationen dazu werden vom Gesundheitsministerium erst Ende Mai durch eine Verordnung bekanntgegeben. Die Gesundheit, der Schutz und das Wohl der Kinder und der Betreuer/innen sind zentral, gleichzeitig sehnen sich viele Kinder und Jugendliche nach diesen vergangenen herausfordernden Wochen nach realen Kontakten mit Gleichaltrigen.

Welche Optionen bestehen für bereits gebuchte Unterkünfte?
1.    Bezüglich Stornierungen wird empfohlen, die angekündigte Verordnung des Gesundheitsministeriums abzuwarten, bevor vom Veranstalter (in der Regel die „Pfarre“) eine endgültige Entscheidung getroffen wird. Die Beherbergungsbetriebe müssen die Stornogebühren erlassen, wenn es ihren Gästen aufgrund von behördlichen Anordnungen nicht möglich ist, eine Unterkunft zu den vereinbarten Rahmenbedingungen zu verwenden (wenn z.B. Gruppen-Mehrbettzimmer oder Matratzenlager laut Verordnung unzulässig wären). In diesem Fall muss auch eine allenfalls geleistete Anzahlung zurückbezahlt werden. (Dies gilt bereits jetzt für alle Reisen bis 29. Mai, weil noch ein Betretungsverbot für Beherbergungsbetriebe besteht.) Gutscheine müssen in einem solchen Fall vom Stornierenden nicht zwingend akzeptiert werden.
2.    Ist ein Antritt der Reise grundsätzlich möglich, weil bei Antritt der Reise keine behördlichen Beschränkungen für Beherbergungsbetriebe vorliegen, dann gelten die normalen vereinbarten Stornobedingungen. Eine Abänderung dieser Stornobedingungen zugunsten der Gruppe ist abhängig von der persönlichen Kulanz des Unterkunftgebers.
3.    Wenn die Frist für eine kostenlose Stornierung ohnehin verstrichen ist, kann nur noch auf die Unmöglichkeit eines Reiseantritts aufgrund einer behördlichen Anordnung spekuliert werden, was zu einer finanziellen Entlastung durch offizielle Verhinderungsgründe führen würde. Trotzdem kann es hilfreich sein, schon jetzt mit dem/der Vermieter/in des Lagerquartiers Kontakt aufzunehmen, sich zu erkundigen und die Lage zu schildern. Vielleicht können bereits im Vorfeld einvernehmliche Lösungen gefunden werden.
4.    Wenn Stornofristen noch nicht verstrichen sind, kann natürlich auch sofort storniert werden. Es empfiehlt sich aber in diesem Fall, solange die Durchführung des Lagers grundsätzlich noch vorstellbar ist, mit dem/der Vermieter/in Kontakt aufzunehmen und zu versuchen beispielsweise eine verlängerte kostenlose Stornofrist schriftlich zu vereinbaren.

Alternatives Sommerprogramm

Wenn aufgrund von möglichen Stornokosten nicht bis zu Veröffentlichung genannter Verordnung gewartet werden kann oder eine Durchführung aus anderen Gründen nicht möglich ist, liegt die Entscheidung bei der Pfarre. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, Alternativen zum Lager für Kinder und Jugendliche in der Pfarre vor Ort anzubieten und so den Sommer für sie gut zu gestalten (Sommer-Programm in der Pfarre ohne Übernachtung, Tagesbetreuung an mehreren Tagen bis maximal 10 Teilnehmer/innen pro Gruppe; freie Stationen im Ort, die die Kinder über mehrere Wochen nutzen können, Schnitzeljagden, outdoor Aktivitäten, z.B. Radtour…).

Ideen und Vorschläge teilen wir gerne auf unserer Homepage.