Mit dem Beginn der Adventzeit rückt für viele die Frage nach dem Weihnachtsgeschenk für Familie und Freunde/innen ins Bewusstsein. Das passende Geschenk zu finden, kann dabei eine Herausforderung sein, da sich viele von uns bereits unterm Jahr selber beschenken und deshalb nur wenige konkrete Wünsche bis zum Weihnachtsfest haben. Dem möchten wir abhelfen und präsentieren einige Geschenkideen sowie Verpackungsmöglichkeiten, die sowohl die Suche nach einem Geschenk erleichtern als auch eine nachhaltige Alternative darstellen sollen. Wir sind uns sicher, dass ihr vieles davon schon kennt, doch wie sieht es mit der Umsetzung aus?

Geschenke für Alles-Haber/innen

Mit einem Geschenk möchten wir unsere Dankbarkeit und Verbundenheit gegenüber Menschen, die uns wichtig sind, zum Ausdruck bringen. Im Jahr 2018 hat jede/r von uns im Durchschnitt EUR 400,-- in Weihnachtsgeschenke investiert.1  Konsum kann nachhaltig sein und einen Mehrwert haben, wenn wir uns im Vorfeld über Hersteller und Produkte informieren und mit Bedacht einkaufen. Faire und verantwortungsvolle Geschenke lassen sich z.B. in Weltläden und Bioläden finden. Besonders wertvoll ist das Schenken von gemeinsamer Zeit, z.B. in Form von einem Konzertbesuch, einem gemeinsamen Frühstücksbrunch oder eines Kinobesuches. Neben materiellen Geschenken ist Spenden eine Möglichkeit sich selber und anderen etwas Gutes zu Tun. Geschenke mit Sinn – damit wirbt die Caritas bereits seit einigen Jahren. Durch eine Geldspende kann ein symbolisches Geschenk gekauft werden, wodurch benachteiligte Menschen im Inland und auf der ganzen Welt unterstützt werden. Eine weitere Möglichkeit ist die Unterstützung von StartUp-Unternehmen, indem in Crowdfunding Projekte investiert wird. Dadurch wird Gründer/innen die Möglichkeit gegeben, ihre kreativen Ideen und Projekte bekannt zu machen und als Konsument/in wird der Auf- und Ausbau gefördert. 

Adieu zu Verpackungsmüll

Für viele von uns gehört eine schöne Verpackung zum Schenken dazu. Ein Großteil des Geschenkpapiers landet allerdings nach dem Auspacken in der Mülltonne. Der Verbrauch an Geschenkpapier liegt bei rund 900 Tonnen pro Jahr, wovon nur ein Teil wiederverwendet wird.2 Dabei sind einfache Alternativen leicht gefunden: anstelle von Papier können Geschenke in eine Tischdecke, Stoffserviette oder ein Geschirrtuch verpackt werden. Diese gibt es in der Vorweihnachtszeit in vielen unterschiedlichen Farben und je nach Vorliebe mit verschiedenen Motiven. Wer mehr Zeit in die Verpackung investieren möchte, kann individuell gestaltete Utensilo selber nähen, die nach der Freude über das Geschenk als Brotkorb oder Aufbewahrungsbox ihren Nutzen finden. Der große Vorteil von all diesen Möglichkeiten: Nach dem Auspacken haben alle weiterhin eine sinnvolle Verwendung und es vermindert den Verpackungsmüll, der durch Geschenkpapier entsteht.

Andrea Gollob

Dieser Artikel erschien im anstösse zum Thema "Viele kleine Schritte".

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