Erfahrungen und Gedanken von Pfarrgemeinderatsmitgliedern

„Corona war für mich…


„…eine sehr herausfordernde Zeit, mit neuen Regeln und Anforderungen. Aber auch eine Zeit der Ruhe. Keine Termine, Zeit für Erholung und Energie zu tanken - keine Selbstverständlichkeit.“
Katharina Amann

„…Einschränkung meiner gewohnten Seelsorge – verschlossene Häuser, doch offene Herzen – Zeit für stellvertretendes Gebet – schwierige Begleitung bei Todesfällen, aber Kreativität bei Abschiedsfeiern - Dankbarkeit bei Patienten und Personal für das DASEIN – Stärkung des Vertrauens, Gott ist Halt in dieser Krisensituation“
Franz Ulbing

„…für uns als Familie nicht wesentlich anders. Wir wurden in dem bestärkt, was uns auch bisher wichtig war: In der Hauskirche wird Glaube weitergegeben. Aufs Neue haben wir die Sehnsucht entdeckt, ein Teil der Weggemeinschaft Christi zu sein, anstelle nur mitzumachen bei der Aufrechterhaltung des anonymen Kult- und Kulturchristentums.“
Fam. Bereta

„Ein Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus vom 27.3. hat mir Mut und Zuversicht gegeben. Den Text habe ich oft am Abend vor dem Einschlafen gelesen.“
„…wir brauchen den Herrn wie die alten Seefahrer die Sterne. Laden wir Jesus in die Boote unseres Lebens ein, übergeben wir Ihm unsere Ängste damit Er sie überwinde. Wie die Jünger werden wir erleben, dass wir mit Ihm an Bord keinen Schiffbruch erleiden.“
Anonym

 

Gottes Geist in Krisenzeiten habe ich erfahren…


„…eigentlich nicht anders als vorher und vielleicht auch nachher. Ich bin ständig auf der Spurensuche seiner Existenz. Und wie immer in der Versuchung ihn in etwas Höherem zu erahnen, ihn gar in der Kirche zu suchen. Dabei übersehe ich oft, dass er mir mit jedem Menschen entgegenkommt, in der Natur leuchtet und in profansten Dingen steckt. Ich müsste nur hinschauen und wahrnehmen was ist, wenn nichts ist, mich nicht ablenken lassen von dem Gedröhne der Welt - und da war Corona eine Chance.“
Konrad Nenning

„Das „Gebeat vo Ems“ begleitet uns durch diese seltsame Zeit. Am Sonntag um 10 Uhr versammelt sich unsere Familie vor dem Radiogerät und feiert die Messe mit. Auch wenn es sich seltsam anfühlt, den Sonntagsgottesdienst zu Hause im Wohnzimmer mitzufeiern, wissen wir uns immer mit der Pfarrgemeinde und vielen anderen Gläubigen verbunden.“
Rosemarie Walser


…wir freuen uns bereits auf ein uneingeschränktes Wiedersehen!