Weltweit leiden 673 Millionen Menschen an Hunger. Eine Hauptursache sind die vielen gewaltsamen Konflikte, die Lebensgrundlagen zerstören und Millionen Menschen zur Flucht zwingen. Gleichzeitig verschärft die Klimakrise die Situation: Immer häufigere und extremere Wetterereignisse vernichten überlebenswichtige Ernten. Besonders betroffen sind die ärmsten Menschen im Globalen Süden, die am wenigsten der Entwicklung dieser Krisen beigetragen haben.
Besonders dramatisch ist die Lage etwa im Südsudan. Jahre der Gewalt haben das Land gezeichnet, die Wirtschaft ist am Boden, viele Menschen sind auf der Flucht. Gleichzeitig führen immer häufigere Dürren und Überschwemmungen dazu, dass Lebensgrundlagen verloren gehen. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung leidet unter akuter Ernährungsunsicherheit. Auch in Pakistan kämpfen Millionen Menschen mit den Folgen extremer Hitze sowie verheerenden Überschwemmungen, die Ernten zerstören und ganze Regionen unbewohnbar machen. Die Situation ist kritisch.
Unser Ziel: Hunger stoppen! Unser Apell ist dringlicher denn je: Wir dürfen nicht auf Millionen von Menschen vergessen, die weltweit von Hunger betroffen sind. Wir müssen Verantwortung übernehmen und gemeinsam handeln. Jetzt. Für eine Zukunft ohne Hunger.
Aktionstag am 31. Juli 2026 in ganz Österreich
Die österreichische Bischofskonferenz unterstützt uns auch heuer wieder! Am 31. Juli werden um 15 Uhr in ganz Österreich in den Pfarrgemeinden die Kirchenglocken fünf Minuten lang läuten. Das Läuten soll – zur Sterbestunde Jesu – daran erinnern, dass täglich Menschen an Hunger sterben und gleichzeitig zum gemeinsamen Engagement aufrufen