Die Bruder Klaus-Kirche steht an der Lustenauerstrasse, die in Richtung Schweiz führt, der Heimat des Kirchenpatrons. Sie wurde nach den Plänen von Architekt DI Norbert Kotz aus Wien gebaut. Am 14. Oktober 1962 erfolgte die Grundsteinlegung, am 4. Juli 1965 die Kirchweihe. Selbstständige Pfarrei ist Bruder-Klaus, Dornbirn Schoren seit 1980 (vorher zu Dornbirn St. Leopold gehörig).

Der einheitliche Raum auf dem Grundriss einer Ellipse wird von einer weiten Decke, die mit vielen Leuchtkörpern belebt ist, überspannt. Er sammelt die überschaubare Gemeinde um den Altar mit den Priestersitzen in der Apsis und ermöglicht den lebendigen Kontakt zwischen Altar und Gläubigen. Die ovale Grundform (Fischbauchform) kehrt wieder in Details, so in der Gestaltung des Marmoraltars, der Tabernakelsäule, des Taufbrunnens, der Weihwasserbecken bis hin zum hohen, freistehenden Turm, und wahrt damit die organische Verbundenheit aller Teile, symbolhaft für den lebendigen Organismus der Kirche