Marienkapelle in der Pfarrkirche St. Christoph in Dornbirn - Rohrbach

Ursprünglich Taufkapelle

Ursprünglich war die Marienkapelle als Taufkapelle konzipiert. Die Idee der Urkirche wurde nachempfunden als nur Getaufte eine Kirche betreten durften. Über die Taufkapelle wurde die Kirche betreten. Die starke Beteiligung an Tauffeiern (sie bietet nicht mehr als 25 Plätze) und der Bedarf nach einer Werktagskapelle führten zur Umgestaltung zu einer Marienkapelle.

Umgestaltung zur Marienkapelle

Die Madonna ist eine Kopie des Mariazeller Gandenbildes. Von Josef Hofer aus Götzis (Künstler der einfachen Linie) wurde um die Madonna ein Flügelaltar mit Reliefs aus dem Leben Mariens geschaffen. Sie weisen uns auf
Stationen im Leben Mariens hin:
- Den du, o Jungfrau, vom Heiligen Geist empfangen hast!
- Den du, o Jungfrau, zu Elisabeth getragen hast!
- Den du, o Jungfrau, zu Betlehem geboren hast!
- Tuet alles, was er euch sagt! (Hochzeit zu Kana)
- Jesus begegnet auf dem Kreuzweg seiner betrübten Mutter.
- Der Leichnam Jesu wird in den Schoß seiner Mutter gelegt.
- Pfingsten in Jerusalem – auch die Mutter Jesu war dabei.
- Der dich, o Jungfrau, im Himmel gekrönt hat!
   
Die zurückhaltenden Glasbetonfenster in der Marienkapelle zeigen Fische. Sie sind das alte Geheimzeichen für Christen, an denen sie sich gegenseitig erkannten bzw. zu erkennen gaben.

Rosenkranzgebet

In der Marienkapelle wird regelmäßig am Montag und Mittwoch, jeweils um 19 Uhr der Rosenkranz gebetet. Am Freitag, 19 Uhr ist jeweils eucharistische Anbetung.