Palmsonntag zeigte sich mit viel Sonnenschein von der strahlenden Seite. Die Kinder kamen mit ihren Palmbuschen zur Kirche. Auch der Esel war vor Ort, der das Geschehen vor 2000 Jahren in Erinnerung ruft. Als Jesus in Jerusalem Einzug hielt. Er kam nicht wie ein König hoch zu Ross, er kam auf einem Esel geritten, um den vielen, die ihm zujubelten, auf Augenhöhe begegnen zu können. Doch mit dem Jubel und dem freudigen Einzug in die Kirche stand es heuer nicht zum Besten. Blieben die kirchlichen Feiern im letzten Jahr wegen Corona ganz aus, konnten sie heuer wieder stattfinden, doch in gedämpfter Stimmung, mit Sicherheitsvorkehrungen.

Tradition mit Palmesel
Dennoch zur Freude der Kinder, die Lilly, so heißt die Eselin, zuwinken, als sie zu Beginn durch die Kirche geführt wurde. Lilly kommt jedes Jahr, auf ihrem Rücken sitzt Anika, die es besonders schätzt, wenn ihr die anderen Kinder zuwinken. Eine Tradition, die in der Pfarrgemeinde Hatlerdorf dazugehört. So war der Familiengottesdienst in der Kirche St. Leopold, der von Gemeindeleiterin Martina Lanser gestaltet und von Pater Innozenz zelebriert wurde, auf die Kinder abgestimmt. Für eine feierliche Umrahmung sorgten Ursula, Wolfgang und Yohannes mit Musik und Gesang. Die kleinen Besucher hielten ihre bunten Kreationen, für den Festtag selbst gebastelt, in die Höhe. Und so kam der Palmsonntag doch noch zum Strahlen, wenn auch auf eine etwas andere Art. EH