Altes loslassen - Neues wachsen lassen. Unter diesem Motto feierte die VS Haselstauden vor dem Haupteingang der Ausweichschule eine interreligiöse Segensfeier.

Altes loslassen - Neues wachsen lassen

Unter diesem Motto stand die interreligiöse Segensfeier am Aschermittwoch, 14.2.2018 vor dem Haupteingang der Ausweichschule.

Gemeinsam mit Alfons Meindl, Agnesa Prepoljac-Sejfic (Islamlehrerin), Goran Eric (orthodox. Religionslehrer), Michael Meyer (evangelischer Pfarrer), Angelika Peböck-Spiegel und Rebecca Maria Kempter (Röm.-kath. Religionslehrerinnen) feierte die gesamte VS Haselstauden und bat mit Gebeten aus verschiedenen Religionen und Konfessionen um Gottes Segen für eine Zeit des Wachsens und Werdens in der Ausweichschule. 

Die Asche wurde dabei sowohl als Symbol der Vergänglichkeit als auch der Fruchtbarkeit (Düngemittel) gesehen. Robert Obmann (Wald- und Erlebnispädagoge, VS Haselstauden) erklärte dazu allen Anwesenden, welche wichtigen Eigenschaften die Asche als Düngemittel besitzt.

Zusätzlich zum Aschekreuzritus (röm-kath. Ritus am Beginn der Fastenzeit) gab es für jede Klasse ein Töpfchen mit Kressesamen und etwas Asche, als Erinnerung daran, dass die Schulgemeinschaft sich in einer Zeit des Wachsens und Neuwerdens befindet. 

Durch diese gemeinsame Feier konnte ein Beitrag und Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen und Konfessionen gesetzt werden. Ein wichtiges Zeichen der Toleranz und der gegenseitigen Wertschätzung. Ein herzliches Dankeschön allen Mitfeiernden und Mitwirkenden! 

Rebecca Maria Kempter