Drei Pfarren Dornbirns setzen die Segel!

Dass wir als Kirche in schwierigen Zeiten leben, ist kein Geheimnis. Der Besuch der Gottesdienste geht zurück, viele Menschen finden keinen Zugang zur Kirche, die Angebote gehen an ihnen vorbei, die Priester werden immer weniger und die haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen können die Aufgaben kaum noch bewältigen. Resignation ist kein Fremdwort in Kirchenkreisen, das Gejammer ist oft groß.

Das soll sich ändern! Der Kirchenkurs setzt darauf, dass in den Menschen vor Ort Talente schlummern, Ideen und Vorstellungen sich Raum schaffen wollen und ungeahnte Chancen da sind. Priester, Haupt- und Ehrenamtliche arbeiten in den Tagen des Kirchenkurses an einem neuen Bild für ihre Pfarre. Denn das Kirchenbild muss sich ändern, neue Denkweisen sind nötig. Und das geht nur, wenn wir mutig überlegen, wie Pfarren und Gemeinschaften in der heutigen Gesellschaft Solidarität, Glaube, Mitmenschlichkeit, Hoffnung und gegenseitige Unterstützung leben können.

Dr. Christian Henneke, Matthias Kaune und Gabiele Viecens aus dem Bistum Hildesheim begleiten diesen Kirchenkurs. Im Hören auf das Wort Gottes, im gemeinsamen Nachdenken und mit Freude an der Veränderung waren im Jänner etliche Pfarren aus Vorarlberg drei Tage miteinander auf Kirchenkurs. Aus Dornbirn sind die Pfarren Hatlerdorf, St. Martin und Schoren mit unterwegs. Die Pfarren Oberdorf, Rohrbach und Haselstauden überlegen eine Teilnahme im nächsten Jahr.

Was sich daraus entwickelt, welche Ideen entstehen und wie der Prozess weitergeht – davon berichten wir weiterhin im Pfarrblatt und auf unserer Homepage.

Nora Bösch, Pastoralleiterin