In unzähligen Gesprächen erleben wir, dass es für viele Menschen momentan finanziell schwierig ist. Da fällt es uns vielleicht auch schwer, einfach „Erntedank“ zu feiern. Wir laden deshalb heuer bewusst ein, einen Perspektivenwechsel vorzunehmen.

Trotz aller Herausforderungen können wir den Blick auf das lenken, was dennoch gut läuft. Deshalb wird es ab Ende September drei Wochen lang in allen Pfarren in Dornbirn eine Art „Sammelstelle für Dankbarkeit “ geben. Jede/Jeder ist eingeladen, drei Dinge, für die sie/er trotz allem DANKE sagen kann, auf eine Karte zu schreiben und diese aufzuhängen.
So entsteht ein Ort der Ernte.
Zudem finden Sie dort auch Dankbarkeitstagebücher, welche aus der Aktion „Trotzdem dankbar“ der Jesuiten stammen. Es sind kleine Heftchen, in die man wie in einem Tagebuch 30 Tage lang eintragen kann, wofür man dankbar ist. Durch das Aufschreiben werden Dinge deutlicher erkennbar.

Dankbarkeit tut der Seele gut.
Dankbare Menschen sind insgesamt glücklicher und zufriedener mit dem Leben sowie den Beziehungen.
Ich denke, das können wir alle gut brauchen.

Dankbarkeit ist die Quelle alles Guten. (Ignatius von Loyola)
"Ein dankbares Herz entdeckt das Gute im Leben. Mit dem "Ignatianischen Tagesrückblick" wird die Dankbarkeit zu einer täglichen Übung. Mit der Zeit lässt sie uns erkennen, welcher Reichtum uns gegeben ist: In unseren Beziehungen, in der Liebe, in der Natur, in Tatkraft, in Kreativität, in der Begegnung mit Gott, ja auch im Materiellen - selbst wenn wir bescheiden leben. So entsteht eine großzügige Haltung, die uns erlaubt, etwas von dem, was uns gegeben ist, an andere weiter zu geben." (Quelle: Jesuiten.org)