Das Sakrament der Firmung

Sakramente machen erfahrbar, dass Gott die Menschen liebt, aber: Sie sind keine Einbahnstraße. Der Glaube, das Mitwirken und die freie Entscheidung des Menschen gehören auch dazu. Die Firmung ist ein Geschenk, das der Mensch in Freiheit annimmt. Taufe und Firmung haben eine enge inhaltliche Verbindung. Mit der Taufe wird das Fundament für den Glauben gelegt, bei der Firmung bekennt der (junge) Mensch selbst öffentlich und aus freiem Willen seinen Glauben. Er wird gestärkt und befähigt, mutig und aktiv am Auftrag der Kirche teilzunehmen, mit Worten und Taten.

Wesentliche Elemente bei der Firmung:

  • Bei der Tauferneuerung bekennt der Firmling eigenständig seinen Glauben und äußert den Wunsch, das Sakrament der Firmung zu empfangen.
  • Die Handauflegung hat den Charakter der Herabrufung des Geistes und der Beauftragung. 
  • „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den heiligen Geist.“ Mit diesem Worten spricht der Bischof den jungen Menschen den Geist Gottes zu. 
  • In der Salbung mit Chrisam kommt die Würde eines jeden Einzelnen zum Ausdruck und besiegelt die Salbung zum/r „König/in, Priester/in und Prophet/in“. 
  • Das Kreuzzeichen, das dabei auf die Stirn gezeichnet wird, macht die unauflösliche Treue Gottes zu uns Menschen sichtbar.
  • Der Friedensgruß ist ein Zeichen der kirchlichen Gemeinschaft mit dem Bischof und allen Gläubigen auf der ganzen Welt und zu allen Zeiten.